Berichte

Stand: 01.03.2017

 

Inhalt: (anklicken - und schon seid ihr beim Thema)

 

Protokoll der Jahreshauptversammlung des AHV am 11.02.2017  (eingestellt  01.03.17)

Protokoll der Jahreshauptversammlung des AHV am 06.02.2016  (eingestellt  13.02.16)

Protokoll der Jahreshauptversammlung des AHV am 14.02.2015  (eingestellt  23.02.15)

Protokoll der Jahreshauptversammlung des AHV am 08.02.2014  (eingestellt  07.09.14)

Protokoll der Jahreshauptversammlung des AHV am 09.02.2013  (eingestellt  11.02.13)

Protokoll der Jahreshauptversammlung des AHV am 11.02.2012  (eingestellt  28.03.12)

Protokoll der Jahreshauptversammlung des AHV am 12.02.2011  (eingestellt  23.05.11)

Protokoll der Jahreshauptversammlung des AHV am 30.01.2010  (eingestellt  09.05.10)

Protokoll der Jahreshauptversammlung des AHV am 31.01.2009  (eingestellt  24.05.09)

(Der Bericht über die AH-Sommerwanderfahrt 2008 steht in der 100-Jahre-Festschrift)

Protokoll der Jahreshauptversammlung des AHV am 26.01.2008  (eingestellt  08.02.08)

Bericht über die AH-Sommerwanderfahrt 2007   (eingestellt  08.11.07)

Festwoche zur 100-Jahr Feier der Max-Planck-Schule - Ehemaligentreffen des O.R.R.C. Wiking am Schülerbootshaus  (eingestellt  23.05.07)

Protokoll der Jahreshauptversammlung des AHV am 27.01.2007  (eingestellt  4.2.07)

98. Stiftungsfest des O.R.R.C. Wiking von 1908 am 1.7.2006    (eingestellt 3.8.06)

Protokoll der Jahreshauptversammlung des AHV am 28.01.2006

Wanderfahrt auf der Aller  1. bis 7. August 2004

Sommerwanderfahrt 2003 in Ostfriesland

 

 

 

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Link zur Kilometerliste

 

 

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Protokoll der Jahreshauptversammlung des Altherrenvebandes des O.R.R.C. Wiking Kiel von 1908 e.V. am 11.02.2017 im „Restaurant im Haus des Sports“

 

Tagesordnung: s. Einladung

Versammlungsleiter: 1.Vorsitzender Stefan Grieger

Protokoll: Schriftwart Ulrich Hadré

Teilnehmer: Stefan Grieger, Ulrich Hadré, Wolfgang Klahn, Rainer Schwarck, Markus Priebe, Marco Raeth, Maja Darmstadt, Florian Kettner, Christina Petersen, Kalle Härtel, Erwin Voss, Jochen Fels, Jenn-Peter Meißner, Rüdiger Abendroth, Claus-Peter Claussen, Hans Bolde, Fritz Leckband, Joachim Zipfel, Manfred Lehrke, Achim Siepenkort, Carsten Sievers, sowie Marwa Omar, Jan-Erik Rickert, Markus Wiedemann und Hannah Zebermann als Vertreter der Aktivitas; damit ist die Versammlung beschlussfähig

Beginn: 18.07 Uhr

Der Versammlungsleiter Stefan Grieger begrüßt die Anwesenden, insbes. auch den Schulleiter Jens- Peter Meißner und die Vertreter der Aktivitas; er gibt einen kurzen Bericht über das vergangene, erfolgreiche Jahr, dazu verweist er auch auf das Jahresheft mit den entsprechenden Artikeln (z.B. Rudern gegen Krebs, Stadtachter, Dr. Asmus-Regatta, Montagsrudern, Wintertraining, gemeinsamer Arbeitstermin mit Aktiven).

Anschließend berichtet der Kassenwart Hans Bolde über die Kassenentwicklung des letzten Jahres: Ausgaben von € 5400.- für die Aktivitas (Reparatur Tallinn und Reykjavik, Unterstützung für Fitnessraum), für die Bootskasko (€ 765.-), Porto (ca. € 800.-) etc. standen Einnahmen von über € 8000.- aus Beiträgen, Spenden und einem Zuschuss aus dem Programm „Offene Ganztagsschule“ gegenüber, so dass der Kassenbestand zum Jahresende ca. € 13800.- betrug. Die Kassenprüfung hat durch die Kassenprüfer Rainer Schwarck und Florian Kettner am 31.Januar 2017 stattgefunden.

Florian Kettner bestätigt die ordnungsgemäße Kassenführung und dankt Hans Bolde für die geleistete Arbeit. Die anschließende Entlastung des Kassenwartes erfolgt einstimmig bei eigener Enthaltung. Danach wird der Restvorstand einstimmig bei 4 Enthaltungen entlastet; Neuwahlen stehen nicht an. Zu Kassenprüfern für 2017 wählt die Versammlung einstimmig bei 3 Enthaltungen Rainer Schwarck und Marco Raeth; Ersatzprüfer wird Kalle Härtel.

Es kommt zu einer kurzen Diskussion über das 109.Stiftungsfest; als mögliche Termine werden der 10.Juni oder der 1.Juli festgelegt. Der Vorstand wird nach Abklärung der Bootshausbelegung entscheiden. Geplant wird für diesen Tag wie in den Vorjahren eine gemeinsame Schwentinerudertour mit anschließendem Grillen und Kaffeetrinken am Bootshaus. Das 111.Jubiläum in zwei Jahren soll größer gefeiert werden, daher bittet der Schriftwart schon jetzt um entsprechende Ideensammlungen.

Über die Aktivitas berichtet die derzeitige Präsidin Marwa Omar: gut besuchtes Anrudern mit Kaffee und Kuchen danach; Rudern gegen Krebs mit drei Wiking-Booten, gut besuchtes Stiftungsfest; Wanderfahrt in Schleswig; Dr. Asmus-Regatta: gut besucht, allerdings mit wenig Wiking-Beteiligung; Steuerleutekurs; Abrudern etc.; sie dankt dem AHV für die Unterstützung der Aktivitas. Die Protektorin Maja Darmstadt ergänzt: Vor dem Anrudern soll noch ein gemeinsamer Arbeitstermin angeboten werden und es gibt die Planung für eine Wiking-Winter-Challenge. Jens-Peter Meißner fügt hinzu, dass in der AG ca. 12 – 15 Schüler aus den 6.-8.Klassen trainieren, dass neue Wiking-Bekleidung angeschafft wurde und jeder Aktive mit einem Wiking-T-Shirt ausgestattet wurde. Rüdiger Abendroth informiert als Vorsitzender des Ruderclubs Kieler Förde und des Verbandes Kieler Schülerrudervereine ganz kurz: Der VKSR finanziert eine Trainerin, die auch gerne vom Wiking genutzt werden kann; RCKF-Beitragsrechnungen gehen demnächst raus; Versammlungstermine am 2.3. geplant. Am 22.März findet eine Extrasitzung zum Thema Bootshauserweiterung statt (s.u.).

 

Von der Seite der Aktivitas gibt es keine besonderen Anschaffungswünsche, man fühlt sich recht gut ausgestattet. Daher kommen Vorschläge aus der Versammlung für evtl. Anschaffungen: C-Einer von der Fa. Baumgarten (ca. € 6000.-), ein Satz Skullausleger zur evtl. Umrüstung der H-Quer (ca. € 3000.-) und ein Posten von € 1000.- für Material (Rollsitze, Schrauben etc.). Es kommt zu einer Diskussion über diese Ideen, wobei eine gewisse Skepsis gegenüber den Skullauslegern für die HQuer geäußert wird, da bei einer Umrüstung vermutlich das Boot kaum noch mit Riemen gefahren würde. Letztlich wird beschlossen € 1000.- für Materialkäufe und € 6000.- für einen C-Einer bereit zu stellen. Es muss für den Einer allerdings vorher die Unterbringungsfrage geklärt werden.

Rüdiger Abendroth weist darauf hin, dass er neue Bootswagen gebaut hat. Über die geplante Bootshauserweiterung berichtet Jens-Peter Meißner ausführlich: Nachdem die

Stadt ursprünglich gar nichts davon hielt, gibt es jetzt Zustimmung und Unterstützung; allerdings kann die Idee eines Terrassenüberbaus aus stadtgestalterischen Gründen nicht umgesetzt werden, stattdessen wäre eine Aufstockung/Erweiterung wie beim EKRC möglich. In diesen Bau von ca. 100 – 12o qm sollen Mädchenumkleideräume mit Sanitärbereich und ein Schulungsraum mit Küche einziehen, außerdem sollen eine energetische Sanierung des Hauses und eine Sanierung des Sanitärtraktes stattfinden. Insgesamt sind hierfür € 295000.- veranschlagt, davon kommen ca. € 150.000.- vom VKSR und aus dem sog. Bootshausfonds der vier alten Vereine, der Rest von der Stadt.

Ein Architekt ist mit der Planung beauftragt, konkrete Ergebnisse fehlen noch, sollen aber bei einer Sitzung am 22.März vorliegen. Ein Baubeginn kann frühestens im Herbst erfolgen; Fertigstellung dann zur Rudersaison 2018. Jens-Peter Meißner verweist darauf, dass es bisher alles nur Planungen sind, noch kann die Stadt andere Projekte vorziehen und außerdem hat der Aegir als einer der Vereine, die über den Bootshausfonds zu entscheiden haben, noch nicht zugestimmt. Stefan Grieger dankt Jens-Peter Meißner für die umfangreiche Arbeit für dieses Projekt.

Unter dem Punkt Verschiedenes dankt Ulrich Hadré Stefan Grieger für die Erstellung des Jahresheftes, die mit viel Einsatz und Zeitaufwand verbunden ist. Hans Bolde erinnert an die Möglichkeit zur Beitragszahlung und Kalle Härtel dankt Hans Bolde, Marco Raeth und Manfred Lehrke für die Bereitschaft Bootstransporte zu übernehmen.

 

Schluss: 19.17 Uhr

 

Schleswig, den 12.02.2017

Protokoll: gez. Ulrich Hadré

 

 

 

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Protokoll der Jahreshauptversammlung des Altherrenvebandes des O.R.R.C. Wiking Kiel von 1908 e.V. am 06.02.2016 im „Restaurant im Haus des Sports“

Tagesordnung: s. Einladung

Versammlungsleiter: 2. Vorsitzender Dr. Claus-Peter Claussen

Protokoll: Schriftwart Ulrich Hadré

Teilnehmer: Dr. Claus-Peter Claussen, Hans Bolde, Fritz Leckband, Dr. Rüdiger Abendroth, Wolfgang Klahn, Manfred Lehrke, Kraft Schepke, Erwin Voss, Florian Kettner, Jens-Peter Meißner, Markus Priebe, Rainer Schwarck, Joachim Zipfel, Marco Raeth, Ulrich Hadré, Johannes Berg, Carsten Sievers, sowie Marwa Omar und Jannes Bösenkötter als Vertreter der Aktivitas;

damit ist die Versammlung beschlussfähig

Beginn: 18.06 Uhr

Der 2.Vorsitzende AH Claussen eröffnet in Vertretung für den verhinderten 1.Vorsitzenden AH Grieger die Versammlung und begrüßt die Teilnehmer. Anschließend berichtet der  Schriftwart Ulrich Hadré über die vergangene Saison: Insbesondere verweist er auf das sehr informative Jahresheft, für dessen Erstellung er AH Grieger dankt, außerdem erwähnt er das gut besuchte Stiftungsfest mit Bootstaufe, die gelungene Asmusregatta, die Wanderfahrten und die wiederum recht erfreuliche AH-Kilometerbilanz von über 7000 km.

Der Kassenwart AH Bolde berichtet über die erfreuliche Kassenentwicklung (s. Rechnungslegung per 31.12.2015): Einnahmen von ca. € 4.760.- stehen Ausgaben von ca. € 4.400.- gegenüber, dadurch beträgt der Kassenbestand ca. € 12.600.-; größter Ausgabenposten waren Zuschüsse an die Aktivitas von € 3.200.- (Reparatur Stockholm, Anschaffung Rollsitze und Ergos, Hallenlicht), sowie € 600.- für Heft und Porto und € 500,. für Bootskasko, die mittlerweile angepasst wurde (Aktuell sind Kalle, Denta Doc, Photon und Abi 62 versichert).

Die Kassenprüfung fand am 02.02.2016 durch die AHs F. Kettner und Härtel statt. Der Kassenprüfer Florian Kettner bestätigt die vorbildliche und ordnungsgemäße Kassenführung und bittet um Entlastung des Kassenwartes (einstimmig bei eigener Enthaltung). Anschließend wird der Restvorstand einstimmig bei 3 Enthaltungen entlastet. Bei drei Enthaltungen erfolgt danach die einstimmige Wahl von Florian Kettner und Rainer Schwarck zu Kassenprüfern für 2016 (Ersatz Marco Raeth).

Zum Punkt 108.Stiftungsfest schlägt AH Hadré eine gemeinsame Schwentinefahrt mit abschließendem Grillen und Kaffeetrinken am Bootshaus vor; Terminvorschlag ist wegen der sehr späten Sommerferien der 11.Juni. Der Vorschlag wird einstimmig angenommen.

Über die Aktivitas berichtet der scheidende Präside Jannes Bösenkötter: Asmusregatta mit Erfolgen, „Rudern gegen Krebs“ als Helferverein, gut integrierter neuer Ruderkurs, Werbeaktionen in unteren Klassen mit vielen Interessenten; gut ausgestatteter und angenommener Fitnessraum; Dank an die AHs für die kontinuierliche Unterstützung; Schulleiter AH Jens-Peter Meißner ergänzt: aktuell ca. 100 Ruderer/innen, davon ca. 10 % in der AG, Rest in den Kursen, Wiking eine der positiven Säulen der Schule; „Rudern gegen Krebs“ sehr erfolgreich insbesondere durch Organisation durch Protektorin Maja Darmstadt, der er dafür ausdrücklich dankt.

AH Rüdiger Abendroth berichtet kurz über den RCKF und ausführlicher über den VKSR: Gemeinnützigkeit des Vereins wurde nach zwischenzeitlicher Aberkennung zurück erlangt, allerdings muss das vorhandene, angesparte Geld bald zielgerichtet ausgegeben werden, hier ist der Plan für einen Anbau auf der Bootshausterrasse schon recht weit gediehen. AH Jens-Peter Meißner berichtet über die Planung: Überbauung der halben Terrasse geplant (vorne Schulungs-/Konferenzraum, in der Mitte Foyer, hinterer Teil Lagerraum um den Mädchenumkleideraum zu entlasten); zusätzlich müsste Renovierung des Veranstaltungsraumes und der Sanitärräume erfolgen. Ein Architekt hat bereits Gedanken entwickelt, allerdings noch keine Visualisierung und erwartet Kosten für den Anbau von ca. € 165000.-; davon könnte der VKSR ca. € 60000.- aufbringen und € 85000.- könnten aus dem Bootshausfonds der vier alten Bootshausvereine  stammen (Dieser Fonds steht den vier „alten“ Schülerrudervereine für eine geplante Bootshauserweiterung zur Verfügung; das Geld wurde von der Stadt Kiel zweckgebunden in diesen Fonds als Entschädigung für das frühere eigene Bootshausgelände gezahlt.)  Intensive Diskussion über die geplante Erweiterung, die wohlwollend begrüßt wird.

Auf Antrag von AH Johannes Berg wird die Tagesordnung einstimmig erweitert um den Punkt „Bootshausfond“. Einstimmig beschließt die Versammlung, dass der Wiking  seinen ideellen 25%-Anteil an diesem Fonds für die Erweiterung einbringt. Stadt Kiel und andere Schulleiter stehen lt. Jens-Peter Meißner dieser Baumaßnahme aufgeschlossen gegenüber. Nächsten Donnerstag tagt der VKSR-Bauausschuss, um weitere Einzelheiten zu bereden. Für die Unterstützung der Aktivitas gibt es zwei Anträge: Zwei Paar Aerowing-Ausleger für die „Reykjavik“ (ca. € 1.000.- /1.200.-) und Umbau des Steuermannplatzes (zus. ca. € 1.500.-) und ein zusätzliches Gerät für den Fitnessraum (ca. € 1.150.-); beide Wünsche werden einstimmig bewilligt.

Kassenwart Hans Bolde erläutert anschließend die Probleme um unsere letzte Satzungsänderung vom 15.09.2013. Diese Änderung ist vom Vereinsregister aus formalen Gründen abgelehnt worden. Ein darauf folgendes Gespräch mit dem Finanzamt über die evtl. Folgen dieser Maßnahme für unsere Gemeinnützigkeit, an dem AH Bolde und AH Meißner teilnahmen, verfiel erfreulich: Auch mit der alten Satzung ist unser Verein weiterhin gemeinnützig, obwohl er mittlerweile zusätzlich die finanzielle Trägerschaft für die „offene Ganztagsschule an der MPS“ übernommen hat. Ergebnis: Die geänderte Satzung von 2013 ist ungültig, die alte Satzung vom 28.03.1972 mit der Änderung vom 27.01.1996 ist weiterhin gültig und wir  sind auch weiterhin gemeinnützig.

Schulleiter Jens-Peter Meißner dankt Hans Bolde für die geleistete Arbeit, dem AHV für die Unterstützung und verweist darauf, dass auch dem Wiking Gelder aus diesem Ganztagsschultopf zugute kommen (z.B. letztes Jahr ca. € 2.600.- für Rennskulls).

Unter Sonstiges ergibt sich auf Nachfrage von AH Manfred Lehrke eine kurze Diskussion über Ausweichregeln gegenüber Dampfern und es erfolgt ein  Dank an Wolfgang Klahn für den informativen Internetauftritt.

Schluss: 19.17 Uhr

 

Schleswig, den 07.02.2016                                        Protokoll: gez. U. Hadré

 

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Protokoll der Jahreshauptversammlung des Altherrenverbandes des O.R.R.C. Wiking von 1908 e.V. am 14.2.2015 im „Haus des Sports“

Tagesordnung: s. Einladung

Versammlungsleiter: 1.Vorsitzender AH Grieger

Protokoll: Schriftwart AH Hadré

Teilnehmer: Stefan Grieger, Hans Bolde, Ulrich Hadré, Rüdiger Abendroth, Markus Priebe, Florian Kettner, Joachim Zipfel, Jens-Peter Meißner, Volker Storm, Jochen Fels, Kraft Schepke, Maja Darmstadt, Bettina Hampel-Wollweber, Marco Raeth, Fritz Leckband, Erwin Voss, Stephan Paulke, Carsten Sievers, sowie Jannes Bösenkötter als Präside;

damit ist die Versammlung laut Satzung beschlussfähig.

Beginn: 18.08 Uhr

Nach seiner Begrüßung erinnert der 1.Vorsitzende AH Grieger zuerst an unsere verstorbenen Mitglieder Hartmut Langrehr und Herbert Weidling, die beide lange Jahre im Vorstand es AHV wirkten. Anschließend verweist der 1.Vorsitzende insbes. auf das Jahresheft, das vielfältige Einblicke in die vergangene, erfolgreiche Rudersaison gibt. Die bei der letzten JHV angekündigte Skullhalterung ist allerdings leider noch nicht fertig geworden, wie der 1.Vorsitzende feststellen muss.

Der Kassenwart AH Bolde berichtet über die Kassenentwicklung: Hohen Ausgaben von insges. ca. € 6800.- (u.a. € 4000.- für Ergometer für Aktivitas) stehen Einnahmen von ca. € 4500.- gegenüber, trotzdem noch guter Kassenbestand am Jahresende von ca. € 12 270.-. Kassenprüferin Bettina Hampel-Wollweber (2.Prüfer: Florian Kettner) bestätigt und lobt gute Kassenführung. Der Kassenwart wird anschließend bei eigener Enthaltung einstimmig, der restliche Vorstand bei drei Enthaltungen einstimmig entlastet. Zu Kassenprüfern für 2015 werden Bettina Hampel-Wollweber und Florian Kettner wiedergewählt (Ersatz: Rainer Schwarck).

Das diesjährige Stiftungsfest soll am Sonnabend, den 11.Juli durchgeführt werden. Geplant ist eine Schwentinetour mit anschließendem Grillen und Kaffeetrinken am Bootshaus. Bettina Hampel-Wollweber bietet ihre Unterstützung bei der Organisation an.

Der Präside Jannes Bösenkötter berichtet über die Aktivitas: Rückblick auf erfolgreiche Teilnahme an der Asmus-Regatta; Neujahrestreffen mit Bootsarbeiten und Punschtrinken; Infostand beim Sextanerinfoabend, gut genutzter Fitnessraum; demnächst JHV; etliche Bootsobleute; auch dieses Jahr Regattateilnahme, Wanderfahrt und Nachwuchswerbung geplant. Bettina Hampel-Wollweber regt nach Aegir-Vorbild regelmäßige Bootsarbeitstermine mit gemütlichem Teil und evtl. AH-Unterstützung an.

Über den VKSR und RCKF berichtet deren 1.Vorsitzender AH Rüdiger Abendroth: neue Terrasse bereits in 2013, 2014 dann neue Rampe zum Steg; geplant sind Malerarbeiten im Veranstaltungsraum, später dann evtl. Renovierung der Sanitärräume. Der RCKF soll reiner Versicherungsverein werden, daher Übertragung der Sachwerte (Motorboot, Hänger) an VKSR. Alle Ruderer, die nicht in anderen DRV-Vereinen Mitglied sind und außerhalb der Schulveranstaltungen rudern möchten, sollten dringend RCKF-Mitglied werden, um Versicherungsschutz zu haben. Aufgrund von Versäumnissen des VKSR-Kassenwartes hat der Verein die Gemeinnützigkeit verloren, soll möglichst wieder erlangt werden. Rüdiger Abendroth hat Widerspruch gegen die Planung einer öffentlichen Treppenverbindung über das Bootshauserweiterungsgelände eingelegt.

Im Namen der Aktivitas bittet die Protektorin Maja Darmstadt um die Bezuschussung zum Kauf von zwei weiteren Ergometers, um die Ausstattung des Fitnessraumes abzurunden, evtl. gibt es aber auch die Möglichkeit, von Germania günstig zwei gebrauchte Geräte zu erwerben. Die Versammlung beschließt einstimmig einen Zuschuss an die Aktivtas in Höhe von max. € 3000.- (€ 2000.- für Ergos und € 1000.- für Bootsreparaturen).

Unter dem Punkt Verschiedenes bittet AH Abendroth darum, nichtgängige Rollsitze nicht ins Salzwasser zu tunken, um sie gangbar zu machen; die Metallteile rosten sonst besonders schnell.

Schluss: 19.08 Uhr

Nach der Versammlung besichtigt der größte Teil der Teilnehmer den Fitnessraum, bevor das Grünkohlessen beginnt.

 

Schleswig, den 15.2.2015                             Protokoll: gez. Ulrich Hadré

 

 

 

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Protokoll der Jahreshauptversammlung des Altherrenverbandes des O.R.R.C. Wiking von 1908 e.V. am 08.2.2014 im „Haus des Sports“

Tagesordnung: s. Einladung

Versammlungsleiter: 1.Vorsitzender AH Grieger

Protokoll: Schriftwart AH Hadré

Teilnehmer: Sabrina Bergemann, Marco Raeth, Joachim Zipfel, Fritz Leckband,

Rainer Schwarck, Wolfgang Klahn, Carsten Sievers, Frank Schepke, Kraft Schepke, Gerold Koch, Sascha Ulbrand, Jens-Peter Meißner, Erwin Voss, Kalle Härtel, Maja Darmstadt, Bettina Hampel-Wollweber, Florian Kettner, Dr. Claus-Peter Claussen, Dr. Rüdiger Abendroth, Hans Bolde, Stefan Grieger, Ulrich Hadré, Klaus-Dieter Friedrich, Maike Krätzschmar, Jochen Fels, sowie Präside Jannes Bösenkötter; damit ist die Versammlung lt. Satzung beschlussfähig.

Beginn: 18.30 Uhr

 

Nach seiner Begrüßung gibt der 1.Vorsitzende AH Grieger einen kurzen Überblick über das vergangene Jahr,  insbesondere verweist er dazu auf das umfangreiche Jahresheft, erwähnt darüber hinaus den Infoabend an der MPS, bei dem auch intensiv Werbung für den Wiking erfolgte, die Schwimmwestenpflicht, die durch entsprechende Anschaffung gelöst wurde, die Satzungsänderung wegen der Übernahme der Trägerschaft der „Betreuten Ganztagsschule“, die Dachsanierung des Bootshauses, die geplante, aber gescheiterte Anschaffung eines gebrauchten Dreiers und die baulichen Veränderungen in unserer Bootshalle, die dieses Jahr durch neue Skullhalterungen abgeschlossen werden sollen. Hierbei dankt er u.a. AH Abendroth für den Bau von Aufhängungen für die Schwimmwesten etc.

 

Der anschließende Bericht des Kassenwartes AH Hans Bolde ergibt eine erfreuliche Situation: Einnahmen von knapp € 5000.- stehen Ausgaben von knapp € 4200.- gegenüber, so dass der Kassenbestand auf mittlerweile ca. € 14600.- gewachsen ist. Größter Ausgabeposten waren ca. € 3000.- für die Aktivitas (Reparatur eines Skiffs, sowie Umwandlung einer ursprünglichen Leihgabe in einen Zuschuss). Für die Gelder der „Betreuten Ganztagsschule“ wurde ein separates Konto eingerichtet, das nichts mit dem Verein zu tun hat und von einem Lehrer der MPS verwaltet wird. Für die Gelder, die über dieses Konto fließen, erfolgt eine Prüfung der Zuschussgeber zum Ende des Schuljahres, so dass bei der nächsten Jahreshauptversammlung über dieses Konto berichtet werden kann. Kassenprüferin Sabrina Bergemann (2.Prüfer: Michael Meier) berichtet über einwandfreie Kassenführung und bittet um Entlastung des Kassenwartes (einstimmig, 1 Enthaltung). Der Restvorstand wird anschließend einstimmig bei 4 Enthaltungen entlastet. Die bisherigen Beisitzer Hartmut Langrehr und Sabrina Bergemann treten von ihren Ämtern zurück, da sie verzogen sind bzw. für längere Zeit ortsabwesend sein werden.

 

Florian Kettner und Bettina Hampel-Wollweber werden anschließend bei 1 Enthaltung einstimmig zu Kassenprüfern für 2014 gewählt (Ersatz: Marco Raeth).

 

Für das 106.Stiftungsfest  gibt es die Idee eines gemeinsamen Ausflugs nach Lübeck, vermutlich per Bus. Dort werden Boote geliehen und eine Rudertour um die Stadt soll unternommen werden; außerdem sollen dort ein gemeinsames Kaffeetrinken und Grillen stattfinden. AH Jens-Peter Meißner hat bereits Kontakte nach Lübeck geknüpft und sagt seine Hilfe bei der weiteren Organisation zu, ebenso AH Jochen Fels. Als Termin wird der 20.September bevorzugt. Falls der Plan nicht klappt, soll eine Rudertour auf der Kieler Förde/Schwentine in bewährter Art stattfinden. Es gibt eine kurze Diskussion darüber, ob das Stiftungsfest nicht generell in Kiel durchgeführt werden sollte.

 

Über den Verband Kieler Schülerrudervereine und den Ruderclub Kieler Förde informiert deren Vorsitzender AH Rüdiger Abendroth: VKSR-Versammlung Ende Februar/Anfang März, umfangreiche Vermietung des Bootshauses sorgt für gute Einnahmen, bringt aber auch diverse Schattenseiten mit sich, hier muss Verbesserung erfolgen; am Bootssteg soll eine flachere Rampe gebaut werden; die Versicherungsleistungen durch die Mitgliedschaft im RCKF werden außerdem erläutert. AH Grieger dankt Rüdiger Abendroth für seine geleistete Tätigkeit. Der neue Präside Jannes Bösenkötter stellt sich vor, benennt seinen neuen Vorstand und informiert über die aktuell fast abgeschlossenen Umbaumaßnahmen eines Klassenraumes zu einem Trainingsraum für den Wiking, eine geplante Wanderfahrt und die geplanten Nachwuchsförderungsmaßnahmen. Die Protektorin Maja Darmstadt berichtet über den Kauf von Schwimmwesten und einer Lautsprecheranlage für die „Photon“ aus Mitteln der „Offenen Ganztagsschule“, sowie über die Generalüberholung der „Photon“ und der „Stockholm“ durch einen Bootsbauer und die hohe Zahl von motivierten Ruderern in den Ruderkursen. Der Schulleiter Jens-Peter Meißner ergänzt noch die erfolgreiche Dr. Asmus-Regatta, die vom Wiking gut besucht war, insgesamt auch gut besucht und organisiert war; ein besonderer Dank ging an die Hauptorganisatorin Maja Darmstadt. Auch die sonstigen Veranstaltungen (An- und Abrudern, Stiftungsfest) wurden sehr gut von Wikingern besucht.

 

Die Aktivitas äußert den Wunsch weitere Ergos für den Trainingsraum anzuschaffen und erbittet dazu finanzielle Unterstützung des AHV. Einstimmig wird die Finanzierung von vier Ergos (ca. € 4000.-) bewilligt.

 

Abschließend dankt AH Rüdiger Abendroth dem Kassenwart AH Bolde und dem Schriftwart AH Hadré für 40 Jahre Vorstandstätigkeit. AH Klahn dankt außerdem AH Abendroth für seine Tätigkeit für den Wiking.

 

Schluss:  19.20 Uhr

 

Schleswig, den 09.02.2014                              Protokoll: gez. U. Hadré

 

 

 

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Protokoll der Jahreshauptversammlung des Altherrenverbandes des O.R.R.C. Wiking von 1908 e.V. am 09.2.2013 im „Haus des Sports“

Tagesordnung: s. Einladung

Versammlungsleiter: 1.Vorsitzender AH Grieger

Protokoll: Schriftwart AH Hadré

Teilnehmer: Ulrich Hadré, Hans Bolde, Dr. Claus-Peter Claussen, Dr. Rüdiger Abendroth, Rainer Schwarck, Sabrina Bergemann, Michael Meier, Tanja Paulke, Erwin Voss, Achim Siepenkort, Jochen Fels, Joachim Zipfel, Marco Raeth, Carsten Sievers, Kalle Härtel, Wolfgang Klahn, Kraft Schepke, Hannah Luisa Burmeister, Jörn Mathea, Stefan Grieger, Frank Schepke, Bettina Hampel-Wollweber, Johannes Berg, Jens-Peter Meißner, Nele Springer, Claus Mangels, Moritz Eggert, sowie Lea Burmeister als Präsidin; damit ist die Versammlung lt. Satzung beschlussfähig.

Beginn: 18.05 Uhr

Nach seiner Begrüßung geht der 1.Vorsitzende AH Grieger kurz auf das vergangene Jahr ein: Er verweist auf die erfolgreiche Rudersaison mit ca. 7500 AH-Kilometern, der Bootstaufe etc.; für nähere Infos verweist er auf das Jahresheft. Aus der Versammlung kommt der Wunsch zukünftig im Jahresheft z.B. Todesfälle, Neueintritte o.ä. zu ergänzen; das soll geschehen.

Der Kassenwart AH Bolde informiert über die Kassenentwicklung des Vorjahres (s. Rechnungslegung); einem hohen Spenden- und Beitragsaufkommen standen hohe Ausgaben (Zuschüsse für die Aktivitas, für die Bootstaufe, für Bootsreparaturen etc.) gegenüber. Dennoch gab es einen Überschuss von ca. € 1900.-, so dass in der Kasse genügend Reserven für neue Zuschüsse vorhanden sind. Anschließend berichtet der Kassenprüfer AH Moritz Eggert (2.Prüfer AH Michael Meier) über die erfolgte Prüfung, die keinerlei Beanstandungen ergab, so dass der Kassenwart bei eigener Enthaltung einstimmig entlastet wird. Der übrige Vorstand wird danach bei drei Enthaltungen ebenfalls einstimmig entlastet. Zu neuen Kassenprüfern für 2013 werden bei 4 Enthaltungen Sabrina Bergemann und Michael Meier gewählt (Vertreter Moritz Eggert).

Als Termin für das 105.Stiftungsfest wird Sonnabend, der 31.08.2013 einstimmig beschlossen. Es soll in bewährter Weise eine gemeinsame Rudertour in die Schwentine mit Grillen stattfinden, möglichst wird vorher eine vereinsinterne Regatta durchgeführt.

Über die Aktivitas informiert anschließend kurz die Präsidin Lea Burmeister: gute Saison, erfolgreiche Nachwuchswerbung, neues Boot, neue Bootswarte; die Information über den Verband Kieler Schülerrudervereine erfolgt durch seinen 1.Vorsitzenden AH Rüdiger Abendroth: Rampe zum Steg muss dringend verbessert werden, da es bereits Unfälle gab, Bootshausmiete geht z.T. fürs Motorboot drauf; angedachte Anlage von Parkplätzen neben dem Bootshaus wird von der Stadt skeptisch beurteilt; es gibt noch mehr Leckstellen im Bootshaus – hier werden umfangreiche Bauarbeiten nötig (u.a. Neubau der Treppe zum Düsternbrooker Weg) um Abhilfe zu schaffen; vereinsübergreifendes Training wird durch den VKSR finanziert. AH Grieger dankt AH Abendroth für seine Tätigkeit im VKSR. AH Härtel moniert die schwache Beteiligung an der letzten Asmus-Regatta, bei der der Wiking u.a. durch Krankheit sogar überhaupt nicht vertreten war und die dadurch sehr an Zugkraft einbüßt. Die anschließende Diskussion endet mit dem Appell mehr und rechtzeitiger für die Teilnahme zu werben.

Für die Aktivitas werden einstimmig zwei Zuschüsse beschlossen: Die letztjährige Leihgabe in Höhe von € 2200.- zum Kauf von Skulls für den neuen Vierer wird zu einem Zuschuss umgewandelt; außerdem werden € 3000.- für die Verbesserung der Skulllagerung und für evtl. notwendig werdende Sicherungsmaßnahmen an den Booten (Auftriebskörper/Schwimmwesten) zur Verfügung gestellt.

Unter dem Punkt Verschiedenes regt AH Frank Schepke eine Diskussion zum Thema Regionalgeld an und es erfolgt ein Hinweis auf Wiking-T-Shirts.

Ende: 19.10 Uhr

Schleswig, den 11.02.2013

Protokoll: gez. U. Hadré

 

 

 

 

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Protokoll der Jahreshauptversammlung des Altherrenverbandes des O.R.R.C. Wiking von 1908 e.V. am 11.2.2012 im „Haus des Sports“

 

Tagesordnung: s. Einladung

Versammlungsleiter: 1.Vorsitzender AH Grieger

Protokoll: Schriftwart AH Hadré

Teilnehmer: Hans Bolde, Ulrich Hadré, Dr. Claus-Peter Claussen, Dr. Stefan Grieger, Dr. Rüdiger Abendroth, Maja Darmstadt, Jörn Mathea, Sabrina Bergemann, Michael Meier, Moritz Eggert, Jens-Peter Meißner, Florian Kettner, Carsten Sievers, Jochen Fels, Kraft Schepke, Bettina Hampel-Wollweber, Kalle Härtel, Erwin Voss, Manfred Lehrke, Johannes Berg, Joachim Zipfel, Fritz Leckband, Rainer Schwarck, Sascha Ulbrand, Claus Mangels, Stephan Paulke, sowie als Vertreter der Aktivitas, Hannah Luisa Burmeister, Lea Burmeister und Lukas Wölffel; damit ist die Versammlung lt. Satzung beschlussfähig

Beginn: 18.07 Uhr

Nach seiner Begrüßung verweist der 1.Vorsitzende Stefan Grieger auf das Jahresheft 2011, das einen sehr guten Überblick über die vielfältigen Aktivitäten des vergangenen Jahres bietet; er regt an, Ideen für die Zukunft zu sammeln; der Schriftwart Ulrich Hadré verweist zusätzlich auf die erfreuliche AH-Kilometerbilanz 2011 von fast 7000 km.

Anschließend gibt der Kassenwart Hans Bolde einen Überblick über die Kassenentwicklung (genauere Einzelheiten: s. Rechnungslegung per 31.12.2011): Einnahmen von ca. € 3800  stehen Ausgaben von ca. € 5000 gegenüber, davon € 3000 Zuschuss an die Aktivitas für den Kauf von Ergos, € 700 für die Reparatur der „Tallinn“ und ca. € 650 für Porto/Hefterstellung etc., trotzdem beträgt der Kassenbestand am Jahresende immer noch ca. € 12000.

Die ordnungsgemäße Kassenführung wird anschließend vom Kassenprüfer Michael Meier (2.Prüfer: Moritz Eggert) bescheinigt, so dass der Kassenwart einstimmig bei eigener Enthaltung entlastet wird. Bei 3 Enthaltungen wird der restliche Vorstand einstimmig entlastet. Zu neuen Kassenprüfern für 2012 werden ebenfalls bei 3 Enthaltungen und ansonsten einstimmig Moritz Eggert und Florian Kettner (Ersatz: Michael Meier) gewählt.

 

Als Termin für das 104.Stiftungsfest wird einstimmig der 15.September angenommen; Maja Darmstadt erklärt sich wiederum bereit eine kleine, vereinsinterne Regatta zu organisieren, im Anschluss daran soll es dann wieder zum Grillen in die Schwentine gehen.

 

Über die Aktivitas berichtet kurz die Protektorin Maja Darmstadt: Dank für die Ergos, die bereits gut genutzt wurden, AG-Rudern ist deutlich stärker als in Vorjahren belebt worden, damit dies eine Zukunftsperspektive hat, sollen mehr Ausbilder zu Schulungskursen geschickt werden; bei der Dr. Asmus-Regatta wurde der Neumann-Stab errungen, es gibt einen neuen Vorstand unter Lukas Wölffel (Präside und Bootswart) und Lea Burmester

(Kassenwartin). Die Ex-Präsidin Hannah Burmester ergänzt die Ausführungen durch den Hinweis auf die Teilnahme von zwei Vereinsbooten am Projekt „Rudern gegen Krebs“ und die Möglichkeit zur Bestellung neuer T-Shirts und Pullover. Bettina Hampel-Wollweber regt an, dass die AHs die Aktivitas beim Aufräumen der Bootshalle unterstützen, das soll passieren.

AH Rüdiger Abendroth berichtet über den Verband Kieler Schülerrudervereine: Trainer Karsten Lampe steht den Schülern durch Unterstützung durch den VKSR zur Verfügung, neuer Schaukasten mit leicht veränderter Satzung wurde im Bootshaus aufgehängt; als Reaktion auf Anwohnerprotest hat die Stadt ein Halteverbot an der Kiellinie verhängt; bei Niedrigwasser ist der Steg so steil, dass eine Abänderung dringend geboten erscheint. In der

folgenden Diskussion wird darum gebeten, die Parkplätze auf dem Bootshaus wieder deutlich als Vereinsparkplätze zu kennzeichnen und die bisherige Regelung, dass der EKRC seine Bootshänger auf unserem Gelände abstellt im Sinne eines gedeihlichen Miteinanders fortzuführen.

Die Aktivitas soll in 2012 mit maximal € 2.000 unterstützt werden, davon wurden 2011 bereits € 670 als Kredit für die Finanzierung von Ersatzteilen gewährt und sollen Gebühren für die Ausbilderschulung gezahlt werden.

Nach etlichen Jahren Pause ist es wieder nötig über Maßnahmen gegen säumige Zahler zu befinden. Die folgenden Mitglieder sind mittlerweile etliche Jahre im Zahlungsverzug, so dass sie lt. § 12.1 der Satzung ausgeschlossen werden sollen, wenn sie nicht auf eine letzte Mahnung, die ihnen demnächst zugeht, bis zum 30.06.2012 reagieren: (es folgen 15 Namen).. Der Beschluss erfolgt einstimmig.

 

Unter dem Punkt Verschiedenes verweist Stefan Grieger auf das Montagstraining um 18:00 Uhr, Ulrich Hadré bittet die Aktivitas Mitgliederwerbung für den AHV zu machen und  Schulleiter Jens-Peter Meißner dankt dem AHV im Namen der Schule für die Unterstützung.

 

Ende: 19.05 Uhr

Schleswig, den 12.02.2012

Protokoll: gez. U. Hadré

 

 

 

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Protokoll der Jahreshauptversammlung des Altherrenverbandes des O.R.R.C. Wiking von 1908 e.V. am 12.2.2011 im „Haus des Sports“

 

Tagesordnung:  s. Einladung

Versammlungsleiter:  1.Vorsitzender  Grieger

Protokoll: Schriftwart AH Hadré

Teilnehmer:  U. Hadré, Dr. S. Grieger, J. Mathea, M. Meier, C. Sievers, M. Priebe, M. Darmstadt, S. Bergemann, M. Eggert, S. Raeth, M. Raeth, K. Härtel, M. Lehrke, J. Fels, K. Schepke, R. Schlünzen, J. Zipfel,  Dr. R. Abendroth, Dr. C.-P. Claussen, H. Bolde, Dr. J. Berg, F. Kettner, J.-P. Meißner, Sowie Annika Sünkler, Marleen Proksch, Lisa Fabian und Hannah Luisa Burmeister als Vertreterinnen der Aktivitas; damit ist die Sitzung beschlussfähig

Beginn: 18.07 Uhr

 

Der 1. Vorsitzende AH Stefan Grieger eröffnet die Sitzung, begrüßt die Anwesenden, verweist auf das Jahresheft mit den vielen Berichten über die Aktivitäten des vergangenen Jahres, dankt allen aktiven Wikingern für ihre Leistungen, spricht von einer guter Saison 2010 und erläutert, warum die Umsetzung der Beschlüsse der letzten JHV so schwierig ist und daher noch nicht erfolgte (Neuanschaffung eines Bootswagens und von Treppen für die Halle), Planungen laufen aber weiter.

Der Kassenwart AH Hans Bolde gibt einen Kassenbericht über 2010 (s. Kassenbericht per 31.12.2010): Einnahmen (Beiträge, Spenden etc.) von ca. € 4.400 stehen Ausgaben von ca. € 2500 gegenüber, der Kassenbestand ist damit auf ca. € 13.000.- angewachsen. Es stehen allerdings noch die Ausgaben für den bewilligten Bootswagen und die Treppen (s.o.) aus. Die Kasse wurden von den AHs Michael Meier und Jörn Mathea geprüft; Kassenprüfer M. Meier berichtet von der ordnungsgemäßen Kassenführung und bittet um Entlastung des Kassenwartes, die bei eigener Entlastung einstimmig erfolgt. Anschließend wird der Restvorstand bei 4 Enthaltungen einstimmig entlastet. Zu Kassenprüfern für 2011 werden einstimmig (3 Enthaltungen) die AHs Michael Meier und Moritz Eggert gewählt; Vertreter: AH Mathea. Nach langjähriger Tätigkeit als Beisitzer scheiden Illja Krepper und Frank Benson auf eigenen Wunsch aus, da beide durch ihre Ortsabwesenheit nicht mehr sehr aktiv am Vereinsleben teilnehmen können. Die Versammlung dankt beiden für ihre geleistete Tätigkeit und wählt die AHs Sabrina Bergemann und Michael Meier einstimmig bei eigener Enthaltung zu neuen Beisitzern.

Das diesjährige, 103.Stiftungsfest soll am Sonnabend, den 3.September stattfinden. Folgendes Programm wird einstimmig gebilligt: Vormittags organisiert die Aktivitas zusammen mit der Protektorin Maja Darmstadt eine interne Ruderregatta, anschließend soll eine gemeinsame Rudertour zur Paddlerwiese an der Schwentine durchgeführt werden, wo dann gegrillt wird und Kaffee und Kuchen im Angebot sind.

Über die Aktivitas berichten die Präsidin Hannah Luisa Burmeister und ihre Vorstandskolleginnen: intensive Nachwuchswerbung mit guter Resonanz, Pfingstwanderfahrt, neue Wiking-Shirts, Asmus-Regatta: Gewinn des Dr.Neumann-Stabes, aber nicht des Dr. Asmus-Stabes, „Rudern gegen Krebs“ in 2011, ebenso Teilnahme am Stadtachter; große Nachfrage nach Ruderkursen, momentan Bootsarbeiten (Tallinn und Wellingdorf), Angesprochen wird das Problem, dass zu wenig Aktive nach dem Abitur den Weg in den AHV finden, hier soll der Versuch einer Art „Schnuppermitgliedschaft“ von einem Jahr Abhilfe schaffen.

AH Abendroth berichtet in seiner Eigenschaft als 1.Vorsitzender über den VKSR: neue Eingangstür, Motorbootsanschaffung, kleiner Hänger, häufige Vermietung des Veranstaltungsraumes (u.a. Arbeitsdienste als Gegenleistung), Wunsch des EKRC nach einer Mitnutzung des linken, unbebauten Erweiterungsgeländes wurde abgelehnt.

AH Härtel berichtet in einer Eigenschaft als Ex-Vorsitzender über den RCKF: Martin Grage von Aegir ist neuer Vorsitzende und Maja Darmstadt vom Wiking seine Vertreterin, 10.4. Anrudern, 25.9. Asmus-Regatta, 28.5. „Rudern gegen Krebs“, er lobt ausdrücklich den Wiking als gut funktionierenden Verein.

Von der Aktivitas kommt der Wunsch nach der Unterstützung des AHV für die Anschaffung von Ruderergometern, die in der Max-Planck-Schule für Trainingszwecke und die Nachwuchswerbung stehen sollen. Der Schulleiter AH J.-P. Meißner sichert die Zurverfügungstellung eines geeigneten Raumes zu. Die Versammlung bewilligt für die Anschaffung € 3.000.-, Maja Darmstadt bemüht sich um möglichst gute und günstige Gebrauchtgeräte, die Aktivitas investiert in weitere Ergometer.

Unter Verschiedenes ergeht der Wunsch nach einem Aufräumen der Umkleideräume im Bootshaus, das ist allerdings bereits z.T. passiert.

 

Schluss:  19.35 Uhr

                                                                                      

                   

Schleswig, den 20.2.2011

 

 

 

 

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Protokoll der Jahreshauptversammlung des Altherrenverbandes des O.R.R.C. Wiking von 1908 e.V. am 30.01.10 im „Haus des Sports“

 

Tagesordnung: s. Einladung

Versammlungsleiter: 1.Vorsitzender AH Grieger

Protokoll: Schriftwart AH Ulrich Hadré

Teilnehmer: Dr. C.-P. Claussen, S. Grieger, H. Bolde, J. Mathea, M. Darmstadt, R. Schwarck, K. Härtel, R. Schlünzen, H. Rautenberg, B. Hampel-Wollweber, K. Schepke, M.Lehrke, J. Fels, M. Krätzschmar, Dr. R. Abendroth, U. Hadré, C. Sievers, J.-P. Meißner, E. Voss, sowie Lara Kellner und Annika Spiegel als Vertreterinnen der Aktivitas, damit ist die Sitzung beschlussfähig.

Beginn: 18.15 Uhr

 

Nach der Begrüßung verweist der 1.Vorsitzende AH Grieger auf das Jahresheft 2009, das in etlichen Berichten über das erfolgreiche letzte Jahr berichtet: z.B. schönes Stiftungsfest mit Bootstaufe und Schwentinefahrt, Renovierung einiger Skiffs; geplante Bootshaussanierung war allerdings nicht möglich, nun soll zumindest eigene Halle verbessert werden. Ganz besonders begrüßt AH Grieger Maja Darmstadt, die als zweite Protektorin den Protektor Jörn Mathea unterstützen wird und bereits bei der Asmusregatta erste Rennerfolge durch das Training der Jugendmannschaften erzielen konnte.

Anschließend berichtet Kassenwart AH Bolde über die insgesamt recht erfreuliche Kassenlage (s. Rechnungslegung zum 31.12.2009): Einnahmen von ca. € 3700 stehen Ausgaben von ca. € 1900 gegenüber, so dass der Jahresendbestand ca. € 11300 betrug, hiervon geht allerdings der Zuschuss für 2009 an die Aktivitas in Höhe von € 2000 ab, der jetzt überwiesen wurde. Kassenprüfer AH Härtel bestätigt die ordnungsgemäße Kassenführung (2.Prüfer AH Mathea) und bittet um Entlastung des Kassenwartes (einstimmig, 1 Enthaltung). Der Restvorstand wird bei 3 Enthaltungen ebenfalls einstimmig entlastet. Zu neuen Kassenprüfern für 2010 werden einstimmig bei 2 Enthaltungen Michael Meier und Jörn Mathea (Ersatz: Kalle Härtel) gewählt.

Das 102.Stiftungsfest findet am Sonnabend, den 5.6.2010 statt. Die Diskussion ergibt folgenden Plan: Vormittags findet eine kleine vereinsinterne Regatta teil (Organisation; Ruderkurs unter der Leitung von Maja Darmstadt), anschließend geht es zu einer gemeinsamen Rudertour zur Paddlerwiese an der Schwentine, wo gegrillt werden soll.

Die (Noch-)Präsidin Lara Kellner berichtet kurz über die Aktivitas (u.a. Wanderfahrt, Dr. Asmusregatta) und dankt dem AHV für die gute Zusammenarbeit.  Protektor Mathea dankt dem scheidenden Aktivitasvorstand und nennt den künftigen Vorstand unter der Präsidin Hannah Burmeister, zukünftig wird er sich mit Maja Darmstadt, die sich vorstellt, die Arbeit teilen; ein ganz wichtiges Ziel ist die Nachwuchsgewinnung, die baldmöglichst starten soll, aber auch das Renntraining soll ausgebaut werden.

Über den VKSR berichtet der 1.Vorsitzende AH Abendroth: Verbesserung der Ableitung der Sickerwässer, Neukauf eines kleinen Bootshängers, neue Spinde im Umkleideraum, Bootshauserweiterung erscheint momentan nicht machbar. AH Härtel verweist kurz auf den RCKF, der als Versicherungsverein für Ruderer wichtige Zwecke erfüllt und fordert zur Mitgliedschaft auf; der RCKF wird Ende September wieder die Asmus-Regatta ausrichten.

Die Versammlung beschließt einstimmig der Aktivitas einen Zuschuss in Höhe von € 2000 für 2010 zu gewähren, hiermit soll die Reparatur der Holz-C-Vierer ermöglicht werden und ein neuer Bootswagen für Kleinboote angeschafft werden, um die Enge in der Wiking-Halle etwas zu verringern, evtl. sollen auch noch leichter handhabbare Treppen gekauft werden.

Unter Verschiedenes erfolgt der Vorschlag das Grünkohlessen nicht am letzten Januarwochenende durchzuführen, da es so mit den Kurzferien anlässlich der Zeugnisse kollidiert. Als neuer Termin für 2011 wird der 2.Februarsonnabend gewählt: 12.Februar. Weiterhin verweist AH Härtel darauf, dass der RCKF dieses Jahr 25 Jahre alt wird, AH Mathea, dass montags um 18 Uhr in der MPS das AH-Wintertraining stattfindet und AH Abendroth, dass über die Frage der Schwimmfähigkeit von vollgeschlagenen C-Line-Booten leider eine eindeutige Auskunft nicht möglich ist, eine evtl. Nachrüstung von Auftriebskörpern ist daher bedenkenswert.

 

Schluss:  18.20 Uhr

 

 

 

 

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Protokoll der Jahreshauptversammlung des Altherrenverbandes des O.R.R.C. Wiking von 1908 e.V. am 31.01.09 im „Haus des Sports“

 

Tagesordnung: s. Einladung

Teilnehmer: U. Hadré, S. Grieger, J. Mathea, F. Benson, C.-P. Claussen, M. Krätzschmar, R. Schlünzen, R. Abendroth, M. Meier, S. Ulbrand, R. Koglin, J. Berg, K. Härtel, F. Friedrich, F. Leckband, C. Sievers, E. Voss, J. Fels, K. Schepke, F. Schepke, H. Rautenberg, H. Bolde, J.-P. Meißner, sowie Lara Kellner und Annika Spiegel als Vertreterinnen der Aktivitas; damit ist dieVersammlung beschlussfähig.

Versammlungsleiter: AH Grieger

Protokollant: AH Hadré

 

Der 1. Vorsitzende AH Grieger eröffnet die Versammlung um 18.04 Uhr, begrüßt alle Anwesenden und gibt einen kurzen Rückblick auf das vergangene, äußerst erfolgreiche Jubiläumsjahr; er verweist hierzu auch auf das Jahresheft. Anschließend erläutert der Kassenwart AH Bolde den Kassenbericht (s. Kassenbericht 2008); den hohen Ausgaben von € 16153.- für den Bootsneukauf, die Festschrift, die Ausrichtung des Jubiläums etc. stehen Einnahmen von € 8991:- gegenüber. Trotz dieses Ausgabenüberschusses verbleibt in der Kasse am Jahresende noch ein Guthaben von über € 9000.-. Der Kassenwart regt die Überprüfung der Bootskaskoversicherung an. Die Kassenprüfung hat durch die AHs Mathea und Schwarck stattgefunden; AH Mathea bestätigt die ordnungsgemäße Kassenführung.

Bei vier Enthaltungen werden der Kassenwart und anschließend der Vorstand jeweils einstimmig entlastet. Zu Kassenprüfern für 2009 werden ebenfalls einstimmig bei drei Enthaltungen AH Mathea und AH Meier (Ersatz: AH Härtel und AH J. Berg) gewählt.

Die Präsidin Lara Kellner berichtet kurz über die Aktivitas: Ca. 80 Mitglieder, davon auch viele Jungs, Mitgliederwerbung ist wieder geplant, Asmus-Regatta war recht erfolgreich, insgesamt erfreuliche Situation. Der Protektor AH Mathea schließt sich den Ausführungen an, verweist auf die mit jeweils 25 Leuten gut gefüllten Grundkurse und die motivierenden Regattateilnahmen. Unterstützung bekommt der Protektor durch Franka Friedrich, eine junge Kollegin an der MPS. AH Härtel berichtet über den RCKF, der nach dem überstürzten Verschwinden des vorherigen Vorsitzenden ins Trudeln geraten war. Der Verein, zu dessen Mitgliedern auch einige AHs gehören und der überwiegend der versicherungsrechtlichen Absicherung der Ruderer dient, kommt langsam wieder in ruhigeres Fahrwasser. Hinweis auf Asmus-Termin: 27.09.! AH Abendroth informiert über den VKSR: Durch eine eingeschränkte Nutzung des Veranstaltungsraumes – insbesondere durch Jugendliche - soll weiteren Schäden vorgebeugt werden, die Neugestaltung der Schwentineübersetzstelle ist abgeschlossen, der Umbau der Schwentineinsel soll folgen. Gegenüber der Stadt Kiel soll der Status Quo des Bootshauses erhalten bleiben. Das Geld der vier alten Bootshausvereine existiert weiterhin auf einem Sonderkonto. Der Schulleiter der MPS, AH Meißner, berichtet kurz über die Schulsituation: großer Zulauf, ca. 900 Schüler, Auslagerung von Klassen in die Jahnschule, umfangreiche bauliche Sanierungen.

Da die Unterstützung der Aktivitas das Hauptanliegen des AHVs ist, wird über die vom Verein gewünschte Anschaffung eines weiteren Skiffs debattiert. Ein neues Skiff bekommt der Verein bereits durch Spenden des Vereins der Freunde und des Vereins der Ehemaligen finanziert, die Skulls zahlt der AHV. Ein Ausschuss mit den AHs Abendroth, Härtel, Mathea und Grieger soll die vorhandenen, z.T. sehr alten und defekten Skiffs unter die Lupe nehmen, evtl. fachmännische Reparaturen veranlassen oder Boote verschrotten, im Bootshaus die Platzsituation überprüfen und dann evtl. die Anschaffung eines weiteren Einers vorschlagen. Für diesen Kauf (Skiff, C-Einer, Trimmi oder Fun-Boat) wird der Vorstand einstimmig ermächtigt max. € 4000.- (incl. Skulls) auszugeben.

Die Taufe des von der Schule gestifteten Einers soll am Bootshaus den Auftakt zu unserem 101.Stiftungsfest bilden; anschließend soll eine gemeinsame Rudertour mit der Aktivitas zur Paddlerwiese erfolgen. Als Termin wird  Sonnabend, der 13.06. beschlossen.

Unter Sonstiges verweist AH Härtel darauf, dass bei evtl. Bootsschäden die Verursacher für eine Reparatur Sorge zu tragen haben. AH Grieger regt eine Verbesserung der Situation in der Bootshalle an (Farbe, Ableitung des durchsickernden Wassers!). AH Meier fragt nach den Duschen im Bootshaus, AH Bolde verweist auf die Möglichkeit zur Barzahlung; Hinweis auf VKSR- und RCKF-Versammlung am 19.02.

 

Schluss: 19.07 Uhr

 

 

 

 

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Protokoll der Jahreshauptversammlung des Altherrenverbandes des O.R.R.C. Wiking von 1908 e.V. am 26.01.2008

 

Tagesordnung: s. Einladung

Teilnehmer: U. Hadré, J.-P. Meißner, K. Härtel, C.-P. Claussen, F. Benson, J. Berg, J. Mathea, M. Krätzschmar, U. Jacobs, R.Schwarck, S.Ulbrand, C. Mangels, C. Sievers, T. Michalski, R. Abendroth, E. Voss, M. Lehrke, J. Fels, F. Schepke, K. Schepke, W. Klahn, C. Nöldeke, H. Bolde, S. Grieger, D. Herrmann, sowie als Vertreterinnen der Aktivitas Lara Kellner, Annika Spiegel, Ann-Kristin Jürgensen, damit ist die Versammlung lt. Satzung beschlussfähig.

Versammlungsleiter: AH Grieger

Protokollant: AH Hadré

 

Der 1.Vorsitzende AH Grieger eröffnet die Versammlung um 18.12 Uhr und begrüßt die zahlreichen Teilnehmer, kurz verweist er auf das recht erfolgreiche vergangene Jahr und auf das begonnene Jubiläumsjahr mit der bevorstehenden großen Feier am 24.Mai 2008. Anschließend berichtet der Kassenwart AH Bolde über die Kassenlage; Einnahmen von ca. € 9300.- stehen Ausgaben von ca. € 7500.- gegenüber, davon gingen € 2000.- an die Aktivitas als Zuschuss zu Bootsreparaturkosten und € 4000.- als Anzahlung für das neue Boot an die Bootswerft Kahl. Erfreulich ist der bisherige Rücklauf auf die Spendenaktion anlässlich des 100.Wikinggeburtstages, die einschließlich der Spenden in 2008 bisher ca. € 9000.- erbrachte! Insgesamt ist die Kassenlage erfreulich, so dass die großen Ausgaben anlässlich des Jubiläums (Boot, Festschrift, Festakt)vermutlich finanziert werden können. Die Kassenprüfer Wolfgang Klahn und Karlheinz Härtel bestätigen die ordnungsgemäße Kassenführung und  bitten um  Entlastung. Nach der einstimmigen Entlastung des Kassenwartes (3 Enthaltungen) wird bei ebenfalls 3 Enthaltungen auch der Restvorstand entlastet. Zu neuen Kassenprüfern für 2008 werden Wolfgang Klahn und Jörn Mathea einstimmig bei 3 Enthaltungen gewählt (Ersatz: Rainer Schwarck).

 

Der Protektor AH Härtel stellt seinen Nachfolger Jörn Mathea vor, da er im Sommer pensioniert wird, anschließend berichtet er über die Aktivitas, die nach einem Tal, da die Nachwuchsarbeit vernachlässigt wurde, sich wieder aufwärts entwickelt. Der neue Vorstand mit drei Mädchen an der Spitze ist erfolgreich gestartet. Insgesamt gehören dem Wiking incl. Grundkurse ca. 80 Mitglieder an. AH Härtel ist momentan noch Vorsitzender des VKSR, hier steht aber ein Wechsel an. Der VKSR, der finanziell recht gesichert ist, strebt den Abschluss eines neuen Vertrages mit der Stadt Kiel an, um die Situation des Schülerbootshauses langfristig abzusichern. Der RCKF hat derzeit große Probleme die Beiträge seiner Mitglieder einzuziehen, daher soll z.B. der AHV das Inkasso für seine Mitglieder, die gleichzeitig dem RCKF angehöre, übernehmen. Kassenwart Bolde klärt ab, ob hier evtl. Probleme mit dem Finanzamt wegen der Gemeinnützigkeit entstehen könnten.

 

Breiten Raum nimmt die Vorstellung und z.T. Diskussion der Planungen für unser 100.Stiftungsfest am 24.Mai 2008 ein. AH Grieger berichtet vom Stand der Vorarbeiten: Ein Dreier ist bei der Bootswerft Kahl bestellt worden und wurde bereits angezahlt, er wird zum Jubiläum, getauft (evtl. Namensvorschläge bitte an AH Grieger), ein Einladungsentwurf ist von AH Meißner entwickelt worden, er wird etwas korrigiert und noch um einen Grillabend ergänzt, der mit Hilfe des EKRC-Wirtes am Bootshaus stattfinden soll. Die Teilnahme am Mittagessen, an der Kaffeetafel etc. ist frei, es wird um Spenden gebeten, der Grillabend ist allerdings kostenpflichtig. Die Einladungen an vereinsexterne Gäste sollen ca. Mitte Februar erfolgen, die AHs bzw. andere ehemalige Wikinger sollen ca. Ende März eingeladen werden.

Die Beiträge für die Fastschrift liegen nach etlichen Verzögerungen mittlerweile fast alle vor und wurden von AH Grieger bearbeitet und zusammengestellt, sowie von anderen AHs Korrektur gelesen, jetzt müssen Fotos, Urkunden u.ä. eingebaut werden. Es werden verschiedene Möglichkeiten der Gestaltung besprochen (Format, Farben, Auflage, Bindung etc.). Einstimmig wurde beschlossen 500 Exemplare im Format DIN A4 mit farbigen Seiten drucken zulassen, die Kosten sollen dafür nicht € 7000-8000 übersteigen. AH Jacobs hat bereits mit möglichen Werbepartnern bzw. Sponsoren gesprochen, um die Druckkosten senken zu können. Die Festschrift wird allen AHs, Aktiven und offiziellen Gästen kostenlos zur Verfügung gestellt (Versendung vor dem Jubiläum), andere Interessenten können sie erwerben. Die konkretere Organisation des Festtages erfolgt später, hier wird um Mithilfe gebeten.

 

Zum Abschluss verweist AH Hadré auf die Wiking-T-Shirts und das Montagsrudern nach den Osterferien.

 

Schluss. 19.25 Uhr

 

 

 

 

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Bericht über die AH-Sommerwanderfahrt 2007

 

Teufel - ist das Moor dunkel !
Wenn beim Wiking gerudert wird, ist schönes Wetter - meistens jedenfalls. Die Montagsrudern-Gemeinschaft aus Kiel startete Sonnabend, den 18. August mit dem Auto. Da der erste Wanderfahrtstag schon eine kleine Ruderetappe am Nachmittag bieten soll und wegen des Traditionstermines für Wanderfahrten - letzte Woche der Sommerferien in Schleswig-Holstein - immer auf eine Sonnabend fällt, galt es, Kuchen für den Nachmittagskaffee zu besorgen. Ich hatte mein schon bei den Ehemaligentreffen bekanntes Equipment, bestehend aus Partycontainer, Plastikgeschirr, Glühweintassen, Kuchengabeln, Pump-Kaffeekanne, Brett und Brotmesser, dabei und musste nur noch eine Bäckerei aufsuchen. Danach sammelte ich dann Dr. Stefan Grieger und Rainer Schwarck in Kiel und nach kurzer Fahrt Ulrich Hadré in Nortorf ein. Trotz zeitigen Aufstehens hatte ich es nicht geschafft, vor 10 Uhr in Nortorf zu sein. Die Anreise durch die schöne mittelholsteinische Landschaft führte unter Umgehung von Itzehoe (Ampeln!) über das Rantzauische Schloss Breitenstein - kleiner Kultur-Umweg über den Schlosshof mit altem Renaissance-Ziehbrunnen und aparten Pferdeskulpturen - nach Glückstadt an der Elbe, um von dort mittels Fähre nach Wischhafen zu gelangen. Das war zwar in einer knappen Stunde geschafft, aber die Länge der Kette wartender Autos vor uns verhieß nichts Gutes. Eine Fähre - ganz weit vorne! - wurde gerade beladen, und wir sahen schon das nachmittägliche Rudern auf der Hamme in weite Ferne entschwinden. Umso erstaunter waren wir dann, dass nach den 30 vor uns wartenden Fahrzeugen außer uns auch noch weitere Autos schon auf der nächsten Fähre untergebracht werden konnten: unsere Wartezeit hatte nur knapp 15 Minuten ausgemacht. Auf der Wischhafener Seite war dafür der Stau um ein vielfaches länger, aber das konnte uns ja egal sein. Der streckenmäßig kürzeste Weg von Kiel nach Osterholz-Scharmbeck geht eben mittels Fähre über die Elbe und dann durchs Kehdinger Land in den "Hinterhof von Bremen".


Um auch den Stadtverkehr von Osterholz-Scharmbeck einzusparen, zweigte ich bei Kuhstedt auf einen kleinen Landweg ab, der sich alsbald als "Trampolin-Straße" offenbarte. Langgezogene Bodenwellen quer zur Straße mit ca. 1/2 m Niveauunterschied ließen das Straßenamt für diese Strecke nur Tempo 30 erlauben. Das "etwas mehr" hat meinem Auto nichts ausgemacht, aber uns fast Beulen am Schädeldach beschert: die Sprünge im Auto waren gewaltig. Auf gut gemeinten Rat meines Radtourexperten bog ich vor der erwarteten Kreisstraße noch auf den scheinbar glatten Radwanderweg nach Worpswede ein, um auf diese Weise noch steilere Sprünge im Auto zu ermöglichen: Tempo 20 ist ja für Radfahrer fast Spitze! Irgendwie kamen wir dann aber bei Kreuzkuhle nach Meinershagen ab und dort auf eine komfortable Hinterlandstraße, eine echte Rennstrecke. So gegen 13.30 Uhr waren wir dann beim RV-OSCH, ausgeschrieben: Ruderverein Osterholz-Scharmbeck, wo wir bereits Sascha Ulbrand, Dirk Herrmann und Maike Krätzschmar sowie die Schlünzens mit Torsten Michalski aus Mittelniedersachsen antrafen. Letztere hatten - große Klasse - schon die Abendmahlzeit vorbereitet und für die Frühstücke vor Ort eingekauft. Im Verein herrschte reger Ruderbetrieb, die Schwalben fütterten eifrig ihre Jungen in den Nestern am Vorbau. Nach Ausladen, Gepäck verstauen und Zelte aufbauen ging es alsbald auf Kaffeetour die Hamme hinauf.
 

Ein Boot hieß "Hermann Grieger", benannt nach einem berühmten Förderer des Vereins und Großonkel unseres 1. Vorsitzenden. Neben dem Vereinsgelände steht noch  Tietjens Hütte, leider gänzlich unbewirtschaftet; nur die Lampe am Eingang des Wohnhauses brannte Tag und Nacht. Die Sonne strahlte wie gewohnt. Wir fuhren die Hamme, die kaum Strömung hat, bergauf, vorbei an Melchers Hütte mit vielen Gartengästen, bestaunten den hübsch restaurierten Schienenbus auf der Hammebrücke bei Semkenfahrt und bogen dann, mit Kartenmaterial von den Gastgebern bestens ausgerüstet, in die Beek ein. Das Gewässer ist im Winter gesperrt weil Rastplatz für durchziehende Zugvögel. Das "Breite Wasser" ist mittels Baumstämmen abgetrennt und ganzjährig gesperrt. Wir wussten nicht, dass das Anlagen in der Beek nicht erlaubt war, konnten den Fuß trotz Riesenschrittes kaum aus dem Boot an Land bekommen; Kaffeetrinken war angesagt und macht an Land einfach mehr Spaß. Das Ufer ist extrem weich, lange Grashalme wachsen, Igelstacheln gleich, um die Uferkante herum, die keine Kante, sondern ein Schwamm ist. Und kaum hat man den Fuß auf der Wiese, tritt auch schon das Moorwasser hervor. Die Tassen wurden verteilt, der Kuchen geschnitten und dann die Zahlen auf dem Boden der Tassen gelesen - der mitgeführte Tee hat das nicht ermöglicht. Ach, was habe ich genossen, dass der Blümchenkaffee viel zu dünn war - hatte ich doch so den Ruf, immer zu schwachen Kaffee zu kochen, endlich an einen lieben Kameraden verloren ... Weil das Gesöff aus der Pumpkanne so wenig erquickt hatte, mussten wir auf dem Rückweg unbedingt noch bei Melchers Hütte einkehren, um unseren Flüssigkeitshaushalt genussvoll zu ergänzen. Dabei beobachteten wir dann auch die vielen mit Ausflüglern besetzten Torfkähne, die an dem Rastplatz vorbei glitten - endlich auch ohne die bei uns ungeliebten  "hau-ruck"- oder "ziehhh!"- Rufe herunter zu unseren Booten! Wieder zurück im Vereinshaus genossen wir dann Silkes vorzügliche Suppe, die sie für den ersten Abend meist bei sich zu Hause vorbereitet. Bier gab es dann satt, Bierleichen natürlich keine!
Am Sonntag hatten wir nach ausgiebigem Frühstück noch schönes Wetter. Es sollte die Hamme hinuntergehen bis zur Weser . Der Ebbstrom ist gewaltig, ein Gegen-an-Rudern kaum möglich. Vor der Schleuse Ritterhude, wo wir wegen Gleichstand unter den beiden hochgezogenen Schleusentoren hindurch fuhren, hatten wir kurz Regen. Danach war es trübe, aber trocken. Wir passierten im Bremer Hinterland viele  Steganlagen mit unzähligen Motorbooten; einige schnuckelige Ferienhäuser standen am Ufer, welches durch dicke Basaltsteine befestigt und damit für uns unbezwingbar ist. Die inzwischen kräftige Strömung hätte das auch verhindert. Nach Vereinigung mit der Wümme nun auf der Lesum rudernd, konnten wir kurz vor Einfahrt in den Museumshaven Vegesack, wo jedes Wort mit "v" statt mit "f" geschrieben wird, noch rechterhand die "Schulschiff Deutschland" , Vorgängerbau zur Gorch Fock, bewundern. Es ist dort ein altes Werftgelände, welches inzwischen mit einem Einkaufszentrum, einem ZOB ohne Toilette, einer High-Level-Wohnanlage und dem Restaurant "Sailor's Inn" nachfolgebebaut ist. Das Lokal war wie erwartet teuer und nicht gut organisiert: Name allein tut's eben doch nicht! Inzwischen hatte sich der Gezeitenstrom umgekehrt, und es ging wieder mit Schwapp! die Lesum, dann die Hamme "bergauf" zurück. Wir waren am Sonntag noch "nur" 10 Leute, passten also in 2 Autos, die wir am Bahnhof von Osterholz-Scharmbeck parkten. Nach Beriechen mehrerer Wirtshäuser ließen wir uns dann in der "Costa Smeralda" nieder: italienisch essen und Geburtstagslage von Dirk Herrmann, danach "Absacker" im "Rumpelstilzchen" am Bahnhof, schließlich Heimfahrt.
Montag früh wollten wir zeitig starten. Hinter Ritterhude wollten wir auf die Wümme einbiegen. Je früher wir dort wären, um so träger sei der abfließende Ebbstrom und damit das Hinaufrudern leichter zu schaffen. Fromme Wünsche haben darf man ja, aber Thomas Herrmann und Olaf Cochoy trudelten erst gegen 10 Uhr im RV-Osch ein, und so kämpften wir eben ab Ritterhude gegen eine stramme Wümme. Den Oslebhauser Fleet lässt man einfach rechts liegen, in den Gröpelinger Fleet kann man gar nicht einbiegen (Sperrwerk). Mit der Schleuse Dammsiel gelangt man auf die kleine Wümme und dann auf den Maschinenfleet, der sich idyllisch zwischen Schrebergartenanlagen auf Kleinstparzellen und dem Bremer Müllberg entlang zieht. Immerhin schien die Sonne, und der Müllberg hat nicht überall geduftet. Hinter der Autobahn und einer handbetriebenen Kleinschleuse gelangt man auf einem Schmalkanal entlang dem Bürgerpark zum Torfhafen Findorff, benannt nach einem berühmten Torfkommissar.

Dort konnten wir schön anlegen und in einem Biergarten Erholung finden. Nach ausgiebiger Rast umfuhren wir den Bremer Bürgerpark auf den traumhaften Kanälen und gelangten ab dem Lokal "Universum" auf dem Kuhgraben durch eine schläfrige Flachlandschaft zur Schleuse Kuhsiel. Die Wümme stromaufwärts sollte ein Kanuverein sein, wo wir die Boote über Nacht ablegen könnten. Das Ufer war sehr interessant, viele schöne Häuser standen dort, aber keines, dem man die Nutzung als Bootshaus zugetraut hätte. Schließlich hatten wir Lilienthal erreicht und dort auch Spaziergänger, die nichts wussten von einem Ruder- oder Kanuverein. Außer hinter Kuhsiel den Fluss abwärts sei da wohl so was. Wir kehrten nach dieser Trainingseinheit um und fanden ca. 500 m unterhalb der Schleuse Kuhsiel versteckt im Uferdickicht den avisierten Kanuverein: braunes Holzhaus oberhalb Schmalsteg an Schmalponton, der aus dem Wasser höher aufragte: Kanus sind besser zu transportieren als Ruderboote! Nach Verstauen der Boote kamen dann schließlich 2 Taxen, die uns die Wümme entlang auf der Kfz-gesperrten Deichkrone über Nordseite zum RV-Osch heimbrachten. Die Strecke war irre kurvig und langwierig, rückwärts mit Silke Schlünzen  im T-Mercedes mit Blick nach achtern richtig vergnüglich! Die beiden Taxitouren - kein Bus in den Ferien und wenn, dann Umweg über Bremen Zentrum - waren die teuersten Einzelausgeben der ganzen Fahrt (p.P. € 5,- je Tour). Unser Taxifahrer hat uns für den Abend den Jugoslawen "Adria" in Osterholz-Scharmbeck am Hafen empfohlen. Nach Duschen und Umziehen ging es dann auch dorthin. In dem Familienunternehmen war der Senior über die plötzliche Gästeschar sehr beglückt, der Junior hätte lieber frei gehabt. Wir haben uns dort so wohl gefühlt, dass wir beschlossen, dieses nächstgelegene Lokal nicht wieder zu frequentieren. Der Rückweg - ohne das letzte Büchsenlicht, es war ja schon Ende August - zeigte ein Großfeuer irgendwo bei Ritterhude, genauer sehen konnte man nicht. Die teils mit Fernlicht vorbei rasenden Autos ließen kaum die Grenzen des Rad- und Fußweges erkennen. Dafür gab es einen Strauch mit Glühwürmchen - heute ein seltener Anblick.
Dienstagmorgen legten wir den Taxiweg in umgekehrter Richtung zurück. Den Weg kannte ich deshalb gut, weil ich am Vortag ja rückwärts bewegt worden war. Jetzt war es aber leider trübe. Kaum waren wir angekommen, fing es an zu nieseln. Als wir die Boote im Wasser hatten, war aus dem Niesel ein Regen geworden. Ich sollte anfänglich steuern, wickelte mich also dicht ein. Wasser leitet gut Wärme. Bei Schleuse Dammsiel war ich schon ein Eisklotz: wir legten an, ich zog noch was unter. Meine beiden Kameraden waren völlig durchnässt, was angeblich angenehmer sei als mit dichter Hülle zu fahren. Jedenfalls darf man nicht durchnässt auf dem Steuerplatz ausruhen, das macht krank. Insofern hatte ich keine Möglichkeit, den Steuerplatz gegen einen "Arbeitsplatz"   einzutauschen. Und da ich mich mit dem Entsteigen aus einem Boot irrsinnig geschickt anstelle, bin ich während der Wartezeit vor der Schleuse Ritterhude auch im Boot geblieben. Nassregnen ist immer noch angenehmer als nach Boot kentern schwimmen zu müssen ...
Beim Ruderverein angekommen, waren die heißen Duschen dann schnell überbelegt und danach die Welt wieder in Ordnung. Sascha kochte rote Hackfleischsauce mit Kräutern zu Nudeln; ich wollte in die Stadt für eine bestimmte Besorgung. Der Regen hatte inzwischen aufgehört. Dafür hing jetzt dutzendweise nicht trocknen wollende Kleidung 'rum. Auf Rückruf sollte ich noch Parmesankäse mitbringen. Die uns vertraute große deutsche Feinkostkette verfügte jedoch nur über Parmesan in Stücken. Aus der folgenden Arbeit habe ich gelernt! Mein Equipment verfügt künftig auch über eine Gemüse- und Käseraspel. Nach dem Essen begab sich die gesamte Mannschaft in die Stadt, um im Kino das Bildungsbedürfnis zu stillen. Meine Gruppe sah "The Fantastic Four - Rise of the Silver Surfer", angeblich aus der Filmgattung "Fantasy". Der Drehbuchautor musste in der Tat viel Phantasie aufbringen, um sich so viel Quatsch auszudenken. Nach einhelliger Meinung kann man nicht mehr tiefer sinken ... Der Heimweg war immerhin trocken, aber inzwischen hatte dichter Nebel das gesamte Land eingehüllt. Die bekannten Orientierungslichter auf dem Heimweg waren verschluckt, stockfinster war es sowieso. So wurde uns auch der Name "Teufelsmoor" anschaulich. Wir stellten gemeinschaftlich fest, dass wir so einsam, wie der Ruderverein liegt, gar nicht wohnen wollen und direkte Nachbarschaft, wenn auch nicht immer problemlos, dieser Situation sicher vorgezogen werden muss. Wir waren ja nun in der Gruppe; allein unterwegs kann man unglücklich stürzen und ist dann völlig verschwunden: kein schöner Gedanke! Der Mittwoch war dafür dann wieder schön und trocken. Wir ruderten die Hamme hinauf. So weit oben macht sich der Ebbstrom noch nicht bemerkbar, weshalb die Strecke sehr angenehm bewältigt wurde. Vor der Teufelsmoorschleuse liegt am Westufer das Gasthaus "Schamaika", welches von liebenswürdigen und hilfsbereiten Behinderten betrieben wird. Alle Einrichtungen - die man so braucht - wurden schnell und ohne Nörgelei zur Verfügung gestellt, weshalb wir beschlossen, nachmittags dort Kaffee zu trinken. Vorerst wollten wir aber noch weiter, bis es nicht mehr weiter geht. Die Teufelsmoorschleuse ist so groß, dass mehrere Boote dort Platz finden.

Die Schleusung wird im Handbetrieb ausgeführt, wobei man interessanterweise die Kurbel immer rechtsherum dreht. Ein Getriebe sorgt für die richtige Abfolge der Einzelschritte. Weiter oberhalb liegt die Schleuse Viehspecken, deren Kammer nur noch 1 Boot aufnehmen kann. Oberhalb liegt der gleichnamige Ort an einer Straßenbrücke, der schiffbare Arm heißt jetzt     Kollbeck und setzt sich beim Gasthaus Kreuzkuhle in den Hamme-Oste-Kanal fort. Diesen konnten wir leider nicht erleben, weil ihn im Bereich des Wirthauses 2 Torfkähne blockierten.  Mit dem Vierer nutzten wir eine Sielöffnung, um dort mühsam zu wenden. Der Zweier wurde mit dem Bug über einen bereitgehaltenen Steg gehoben; die nur minimale Strömung hat diese Wende jedoch fast vereitelt.

Das Lokal "Kreuzkuhle" hatten wir bei der Anreise am Sonnabend stark frequentiert vorgefunden, jetzt waren wir die einzigen Gäste. Mittagessen sei nicht drin, aber zu trinken gibt es immer, Schinkenbrot auch. Wir wollten da noch Kuchen schlemmen, also blieb es hier bei flüssiger Nahrung. Bei Schamaika gab es nur Buchweizen- und Eierlikörtorte mit sehr viel Sahne, Kakao und Kaffee für auch nur je ? 2,- . Die Stücke waren riesig und geschmacklich erstklassig. Dem behinderten Kellner musste man allerdings die Bestellung aufschreiben, ebenso, wieviel Trinkgeld man geben will (er hat nicht danach gefragt!), weil das Trinkgeld gleich in die gemeinsame Trinkgeldkasse abgegeben wird. Wir beeilten uns ein bisschen mit dem Rückweg, damit Maike noch Ihren Zug nach Hamburg erreichen konnte. Für die Abendmahlzeit steuerten wir die Pinte "Rumpelstilzchen" an, wo ein sehr schmackhafter, hausgemachter Süßlikör gleichen Namens ausgeschenkt wird. Die Speisen waren sehr ordentlich und günstig, was die gute Auslastung des Lokals am vorangegangenen Wochenende unstrittig erklärt. Wir haben den Heimweg dann rekativ frühzeitig angetreten, weil wir vor unserer Heimreise am Donnerstag auch Worpswede noch einen Besuch abstatten wollten.
Am Donnerstag nur noch zu elft begaben wir uns mit nur noch einem Vierer und jetzt zwei Zweiern zunächst nach "Neu Helgoland" , wo man über eine Rolle Boote aus dem Wasser nehmen und in einem von außen nicht einsehbaren Garten ablegen kann.
Der anschließende Fußmarsch auf dem befestigten Fahrweg nach Worpswede war in 30 Min. geschafft. Die um 11 Uhr öffnende Eisdiele im Ort war noch verschlossen. Wir wollten nur 1 Std. bleiben, aber vielleicht noch Niedersachsens Ministerpräsidenten Christian Wulff sehen, der heute erwartet wurde; das gelang. Danach ging es schnell zu den Booten, denn Torsten Michalski, Sascha Ulbrand und die beiden Herrmanns sollten um 14 Uhr mit dem Zug wegfahren. Ich diente einmal mehr als Taxi, bevor ich mit der Kieler Montagsmannschaft aufbrechen konnte. Silke und Rüdiger Schlünzen hatten sich auch schon nach Hildesheim aufgemacht. Unser Weg ging diesmal nicht über Hinterlandstraßen, sondern über die B 74. Diese Entscheidung sollte ich bedauern. Bundesstraße ist voll, juckelig und man muss höllisch aufpassen - nix von wegen Erholung. Mit der Fähre über die Elbe hatten wir wieder Glück. Die angestrebte Fähre verpasste ich gerade, jedoch wegen Überfüllung. Es war wieder Hochbetrieb,so dass die Fähren außerplanmäßig und in dichter Folge unterwegs waren. Dafür war der Stau auf der anderen Seite wieder unendlich. Wir machten einen Umweg über Rendsburg, weil Ulrich Hadré von dort leichter Züge nach Schleswig findet und Rendsburg eine tolle Eisdiele hat. Das Wetter war auch wieder angenehm warm.
Es ist doch klar, dass wir uns am Montag drauf wieder abends zum Rudern in Kiel getroffen haben ...

Dr. Rüdiger Abendroth, Abi 1972

 

 

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Festwoche zur 100-Jahr Feier der Max-Planck-Schule - Ehemaligentreffen des O.R.R.C. Wiking am Schülerbootshaus

Rudern erinnern und erleben

(Hh) Eine ereignisreiche Festwoche zur 100-Jahr Feier der Max-Planck-Schule liegt hinter uns - viele ehemalige und aktive Schüler haben zahlreiche schöne und interessante Veranstaltungen besucht bzw. gestaltet. Am Eröffnungswochenende war am Samstag (5. Mai) auch der Wiking mit einem Ehemaligentreffen am Schülerbootshaus vertreten. Dieses Treffen war als offene Veranstaltung ohne festen Ablaufplan konzipiert, damit jeder sich seinen eigenen Fahrplan für diesen Tag zusammenstellen konnte – mehrere Parallelveranstaltungen lockten um die Gunst der Besucher.


Ein eifriger Helfer, Dr. Rüdiger A., hatte schon am Vortag diverse Einkäufe erledigt und Equipment für die Bewirtung zusammengestellt. Schon seit dem frühen Morgen des Samstags stand sein Auto dann schwer beladen am Bootshaus bereit. Das Staffelholz übergab er dann an Uli, Rainer und Stefan, weil er selbst während des Festaktes im Kieler Schloss als Photograph fungieren sollte. Im Bootshaus war dann anscheinend nicht mehr viel zu tun. Es mussten lediglich ein paar Tische und Stühle aufgestellt werden, außerdem war die Küche startklar zu machen. Eigentlich. Nach zwei Stunden Arbeit ohne Pause vollbrachte das Aufbauteam um 14:00 Uhr eine Punktlandung - gerade rechtzeitig zum offiziellen Beginn der Veranstaltung. Zu dieser Zeit konnte der Küchendienst dann an Kira, Anja und Jana übergeben werden. Zum Hintergrund: immer, wenn Jugendliche aus den Vereinen den Veranstaltungsraum für Parties nutzen, muss anschließend ein Arbeitsdienst am Schülerbootshaus geleistet werden. Für unser Ehemaligentreffen hatte unser Hauswart Knut uns dankenswerterweise ein Paket von Arbeitsstunden zur Verfügung gestellt. Dabei traf es sich hervorragend, dass die drei Dienstverpflichteten von der Max-Planck-Schule bzw. aus dem Wiking stammen. Das Dreierteam hat den Küchendienst dann im Verlaufe des Nachmittags ganz hervorragend und lautlos verrichtet - vielen Dank! - so dass die offiziellen Wikinger den Rücken frei hatten, um sich um die Gäste kümmern zu können.

Nach Ende des Festaktes im Schloss trafen dann recht bald die ersten Teilnehmer ein, zuerst ein ganzer Schwung von Aktiven, dann immer mehr Ehemalige, teils auch in Begleitung der Ehepartner. Schnell wurde es voll, insgesamt waren es wohl fast 60 Personen, die zu bewirten waren. Das reichhaltige Kuchenbufett hielt diesem Ansturm glücklicherweise stand - viele Wikinger hatten selbstgebackene Kuchen beigesteuert (Lecker! Vielen Dank!). Aber es wurde nicht nur gespeist. Viele Wikinger, auch ältere Jahrgänge, nutzten die Gelegenheit für eine kleine Rudertour. Geradezu ideale Bedingungen lockten die Ruderer aufs Wasser: ein strahlend blauer Himmel, fast sommerliche Temperaturen und recht gute Wasserverhältnisse. Eine Gelegenheit also, die man sich nicht entgehen lassen durfte! Und so fand sich auch manch Wikinger im Boot wieder, der so eine Ausfahrt gar nicht eingeplant hatte. Der notwendige Sportdress war schnell improvisiert, die lebendige Erinnerung an diese schöne Ausfahrt wird dafür wohl umso länger im Gedächtnis bleiben. Und auch für den Vorstand ist es doch das schönste Bild, möglichst viele Wikinger im Boot zu sehen.

Derweil wurde im Bootshaus intensiv die Gelegenheit genutzt, Erfahrungen und Erlebnisse auszutauschen und alte Erinnerungen aufzufrischen. Dabei waren sehr viele Jahrgänge vertreten: Wikinger, die in den dreißiger Jahren gerudert haben, und Ruderer, die ihre Namen in den Programmen der Asmus Regatta aus den fünfziger Jahren zeigen konnten. Aus den sechziger Jahren erinnerte man sich u.a. an den Neubau des Schülerbootshauses. Auch die folgenden Dekaden, 70-80-90, blieben mit Regatten, Wanderfahrten und persönlichen Erlebnissen nicht unerwähnt. Es ist schon eine gewaltige Zeitspanne, die die Wikinger mit noch immer recht lebendigen Erlebnissen überbrücken!

Insgesamt vier Stunden Veranstaltungsdauer reichten fast nicht aus, jedes Gespräch und jede Begegnung in voller Ausführlichkeit zu Ende zu bringen. Doch das große Ehemaligentreffen im Schloss nahte und so ließen wir unsere Veranstaltung ab 18:00 Uhr ausklingen. Das anschließende Aufräumen dauerte dank vieler hilfreicher Hände dann nur noch eine knappe Stunde.

Aus der Sicht des Vorstandes ist das Konzept der Veranstaltung aufgegangen. Wir haben viele positive Rückmeldungen erhalten. Und wir haben uns über viele Gesichter gefreut, die wir schon lange nicht gesehen hatten. Überhaupt haben wir den Eindruck, dass wir viele zufriedene, vielleicht sogar glückliche Gesichter gesehen haben. Gehen wir mit diesem frohen Sinn unserem eigenen 100. Geburtstag entgegen!

 

 

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Protokoll der Jahreshauptversammlung des Altherrenverbandes des O.R.R.C. Wiking von 1908 e.V. am 27.01.2007

 

Tagesordnung:

s. Einladung

Teilnehmer:

K. Härtel, E, Voss, J. Wolf, R. Kuhlmann, K. Schepke, C. Nöldeke, R. Abendroth, H. Langrehr, H. Bolde, S. Ulbrand, M Priebe, R. Schwarck, F. Benson, C. Sievers, S.-P. Claussen, S. Grieger, J. Fels, U. Hadré, J.-P. Meißner, H. Weidling, sowie J. Sternberg, Br. Heinrich, P. Schütze und A, Fuß als Vertreter der Aktivitas

Versammlungsleiter:

AH Grieger

Protokollant:

AH Hadré

Beginn:

18.05 Uhr

 

 

 Der 1. Vorsitzende AH Grieger eröffnet die Versammlung und begrüßt die Anwesenden, er erwähnt kurz die erfolgreiche Saison 2006 und verweist für nähere Einzelheiten auf den Jahresbericht 2006. Kassenwart AH Bolde gibt  anschließend einen Überblick über das Jahr 2006 (nähere Einzelheiten: s. Kassenbericht); Einnahmen von ca. € 7.400.- standen Ausgaben von ca. € 2.250.- gegenüber, u.a. als Reparaturzuschuss für die Aktivitasboote und die Bootskaskoversicherung. AH Schwarck berichtet über die durchgeführte Kassenprüfung (2.Prüfer: AH Klahn) und bestätigt die ordnungsgemäße Kassenführung. Daraufhin wird der Kassenwart einstimmig bei 1 Enthaltung entlastet, sowie anschließend der Restvorstand bei 4 Enthaltungen. Bei einer Enthaltung werden AH Klahn und AH Härtel zu Kassenprüfern für 2007 gewählt (Ersatz: AH Schwarck).

 

Britta Heinrich berichtet kurz über die Aktivitas: erfolgreiche Nachwuchswerbung und –ausbildung, Siege bei der Asmusregatta, Wintertraining, bes. viele Mädchen im Verein, Lücke bei den älteren Jahrgängen, incl. Grundkurs ca. 90 Mitglieder. Protektor AH Härtel berichtet über VKSR und RCKF: Neuer Rudererlass, der trotz starker Proteste in Kraft trat, erfordert für Schülerrudervereine zukünftig Anwesenheit des Protektors bei der Ausbildung und Schwimmwestenpflicht ab 100 m-Uferentfernung; genaue Umsetzung noch unklar (Ausweg: RCKF?!). Das Rechnungsprüfungsamt der Stadt Kiel ist auf das Schülerbootshaus aufmerksam geworden, am 24.1. fand daher Treffen mit Vertretern aus diesem Amt, dem Schulamt und des VKSR statt, unklar ist, ob bestehende Verträge gekündigt oder geändert werden können, problematisch ist auch evtl. demnächst bevorstehender Neubau des Steges, evtl. müssen Vereine sich zukünftig an laufenden Bootshauskosten beteiligen, weitere Gespräche folgen.

 

Anfang Mai feiert die MPS den 100.Geburtstag; am 05.05. findet im Schloss ein großer Festakt statt. Am Nachmittag bietet der Wiking für ehemalige Wikinger ein Treffen am Bootshaus mit Kaffeetafel und Rudermöglichkeit an. Diese Veranstaltung stellt dann auch unser 99.Stiftungsfest dar. In der Schule soll ein Fotoausstellung stattfinden (Ausgestaltung: AHs Härtel, Ulbrand und Grieger).

 

Eine ausführliche Diskussion erfolgt über die Ausgestaltung des 100.Wikinggeburtstages 2008. Ergebnis: Am Sonnabend, den 24.05.2008 soll morgens am Bootshaus ein Festakt mit geladenen Gästen aus den anderen Vereinen, der Schule, der Stadt etc. durchgeführt werden; Höhepunkt ist dann die Taufe eines neuen Bootes; anschließend sind ein gemeinsames Mittagessen, eine Rudertour und Kaffeetafel geplant, denkbar wäre auch eine vereinsinterne Regatta. Der Festausschuss plant die nähere Ausgestaltung (Vorstand und AHs Benson, Ulbrand, J.-P. Meißner und Härtel). Ebenso ist die Herausgabe einer Festschrift geplant, die ein lebendiges Bild des Wiking zeichnen soll, daher sollte sie neben einem historischen Teil viele (aktuelle) Fotos und Interviews mit Mitgliedern aller Altersklassen enthalten. Die Versammlung beschließt einstimmig die Anschaffung eines kombinierten E-Dreiers mit Steuermann bzw. E-Vierers ohne Steuermann aus Kunststoff; hierfür werden max. € 15.000,- bereitgestellt; ein Teil der Summe soll über eine Jubiläumsspende aufgebracht werden, hierzu macht unser Ehrenmitglied AH Weidling gleich den Anfang! Im laufenden Jahr wird der Aktivitas für Werftaufenthalte der „Wellingdorf“ und „Tallinn“ ein Zuschuss von max. € 2.000.- einstimmig bewilligt.

 

Unter Verschiedenes regt AH Weidling an, stärker als bisher auf eine einheitliche Ruderbekleidung zu achten.

 

Schluss: 19.28 Uhr

 

Schleswig, den 28.01.2007

 

 

 

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98. Stiftungsfest des O.R.R.C. Wiking von 1908

Schwentineausfahrt mit Grillen und Fußball am 1.7.2006

 

Fröhlich begrüßt wurden an diesem Samstag die Wikinger, die sich zu unserem 98. Stiftungsfest am Schülerbootshaus trafen – von der Sonne! Schon seit mehreren Tagen wurde die ganze Region von überaus sommerlichen Bedingungen verwöhnt. Versammelt hatten sich Virginie mit Sohn, Stefan und Tanja, Markus, Hajü mit Sohn, Kalle, Bodo, Uli, Rüdiger, Stefan und Hanna als Vertreterin der Aktivitas. Besonders gefreut haben wir uns natürlich über die RK'innen und RK'en, die extra aus München, Oberursel bei Frankfurt und Trier angereist sind. Noch mehr gefreut hätten wir uns, wenn die Beteiligung insgesamt etwas höher ausgefallen wäre – aber auch eine Veranstaltung in etwas kleinerem Rahmen hat ihren besonderen Reiz. Ebenso war die Teilnehmerzahl der Aktivitas eher weniger umfangreich. Die Ursachen für letzteres lagen wohl zum einen beim gerade stattfindenden Globalwettbewerb des Balltreter-Weltverbandes (der tatsächliche Name kann aus lizenzrechtlichen Gründen nicht genannt werden) sowie zum anderen bei der Party, die am Vorabend bzw. bis in den frühen Morgen hinein anläßlich Brittas 18. Geburtstag stattgefunden hatte.

Mit drei Booten, zwei Vierern und der ungesteuerten Tallin, ging es entlang der bekannten aber dadurch nicht weniger attraktiven Route die Schwentine hinauf bis zum Gelände der Kanuabteilung des TSV Klausdorf. Dort wurde schon bald in den entsprechenden Geräten ein Holzkohlefeuer entfacht. Das Gegrillte wurde durch Brot und Salatbeigaben ergänzt. Dazu wurden diverse Getränke gereicht, u.a. verschiedene Biersorten – ein Probiersortiment der Fa. Brauerei Bitburg, das uns vor Ort freundlicherweise von RK Stefan aus Trier zur Verfügung gestellt wurde – Vielen Dank dafür!

Nach dem üppigen Mahl wurden die Wikinger dann vom Balltreter Großereignis inspiriert. Als Gemeinschaftserlebnis der besonderen Art traten die Mannschaften Wiking I und II auf dem grünen Rasen gegeneinander an. Bei dieser Partie Kicken wurde niemandem etwas geschenkt, die größten Gegner waren ohnehin Sonne und Hitze. Das Spiel endete mit etwa eins zu drei Toren. Erholung fanden die Wikinger anschließend bei einer Tasse Kaffee und einem Stück Kuchen, wahlweise Mandelhorn oder Ochsenauge.

Am frühen Nachmittag ging es wieder auf den Rückweg die sommerliche Schwentine hinab. Nur die Mannschaft der Lübeck schien nicht ausgelastet und wollte „nur eben schnell“ die Insel umrunden. Als Steuermann wurde an diesem Tag Hajüs Sohn eingewiesen. Auf der verhältnismäßig schmalen Schwentine war er schon ganz gut gefordert, da wurde es im Kanal noch einmal ein gutes Stück enger! Trotzdem schlug er sich auf diesem Stück ganz passabel. Doch nur wenige Meter vor der Mündung des Kanals in die Schwentine geriet das Boot in einen Schlingerkurs und schob sich am Backbordufer plötzlich mit einem Ausleger auf einen Baumstumpf. Dadurch wiederum geriet die Lübeck in eine deutliche Schräglage – eine gefährliche Schieflage sogar, denn sofort begann das Wasser über die Bordwand in das Bootsinnere zu laufen. Mit jedem Liter Wasser lag das Boot tiefer im Wasser und der Prozeß beschleunigte sich noch. Durch das beherzte Eingreifen der Mannschaft konnte das unrühmliche Ende dann noch in letzter Sekunde abgewendet werden.

Glücklich und zufrieden gingen die Wikinger später am Bootshaus auseinander. Auch wenn die Veranstaltung „nur“ in die Kategorie „Standard“ gehörte, waren das Befahren der Schwentine und das Miteinander der Wikinger wieder einmal ein besonderes Erlebnis. Speziell für die von weit her angereisten RK'en war es eine wirksame Auffrischungsimpfung in Sachen Rudern. Der besondere Dank richtet sich an Rüdiger und Uli, die auf dem Vorwege die Verproviantierung organisiert hatten. Rüdiger stellte außerdem die Grillgeräte zur Verfügung  und hat später auch deren Reinigung übernommen.

 

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Protokoll der Jahreshauptversammlung des AHV am 28.01.2006

 

Tagesordnung:           s. Einladung

Teilnehmer:                K. Härtel, T. Michalski, F. Benson, J. Fels, M. Lehrke, P. Schütze (Präside der Aktivitas), S. Ulbrand, M. Priebe, R. Schwarck, R. Abendroth,
W. Klahn, M. Krätzschmar, E. Voss, C. Nöldeke, Dr. C.-P. Claussen, S. Grieger, U. Hadré, B. Gerlach, H. Bolde, C. Mangels

Versammlungsleiter:  S. Grieger

Protokollant             : U. Hadré

Beginn                     :  18.07 Uhr

 

Nach der Begrüßung durch den 1.Vorsitzenden AH Grieger erwähnt dieser die vergangene, erfolgreiche Rudersaison, u.a. mit einer erfreulichen AH-Kilometerbilanz von über 6000 km

und verweist für nähere Einzelheiten auf den Jahresbericht, der dem letzten Rundschreiben beilag. Anschließend berichtet der Kassenwart AH Bolde über die finanzielle Lage des Vereins; Einnahmen von ca. € 3600.- durch Spenden und Beiträge standen Ausgaben in Höhe von ca. €1000.- gegenüber, so dass der Kassenbestand zum Jahresende ca. € 9650.- betrug. Der Kassenprüfer AH Nöldeke berichtet über die durchgeführte Prüfung (2.Prüfer AH Schwarck); da es keinerlei Beanstandungen gab, bittet er um Entlastung (einstimmig, 1 Enthaltung). Bei 3 Enthaltungen wird danach der Restvorstand entlastet. Zu neuen Kassenprüfern für 2006 werden AH Schwarck und AH Klahn, Vertreter AH Härtel einstimmig gewählt (3 Enthaltungen).

 

Der Protektor AH Härtel berichtet über den VKSR: Vollversammlung erfolgt im Februar, Eingangsbereich im Bootshaus wurde heller gestrichen, Veranstaltungsraum soll demnächst folgen, Aufräumaktion im Bootshaus geplant, große Beitragsrückstände einzelner Vereine, RR IGS Hassee scheint am Ende zu sein, anschließend informiert er über den RCKF: große Probleme mit der Beitragszahlung. Umsetzung des neuen Rauch- und Alkoholerlasses im Bootshaus wird Probleme aufwerfen. Die Aktivitas umfasst derzeit incl. der Grundkursruderer ca. 100 Mitglieder, Lücke bei den 10.Klassen,  aktueller Beitrag: € 4.-/Monat,  in spätestens 3 Jahren ist die Nachfolge des Protektors wegen Pensionierung zu lösen.

 

Nach kurzer Diskussion wird Samstag, der 1.Juli als Termin für das 98.Stiftungsfest gewählt; es soll eine gemeinsame Rudertour zur Paddlerwiese an der Schwentine stattfinden. Weitere Termine: Montagsrudern ab 24.04., Anrudern 02.04.

 

Anfang Mai 2007 feiert die Max-Planck-Schule ihr 100.Jubiläum, im Programm ist der Wiking mit eingeplant. Es soll ein Treffen für ehemalige Wikinger am Bootshaus mit Kaffeetafel und Rudermöglichkeit angeboten werden. Ein Jahr später ist dann der Wiking 100 Jahre alt; das Ereignis soll gebührend begangen werden. Hierzu sollen u.a. die Erfahrungen des Aegir eingeholt werden, der kürzlich 100 Jahre alt wurde. Es soll ein festlicher Rahmen gefunden werden, z.B. ein Spargelessen mit Dias, Filmen und Reden, evtl. auch Tanz, andere Ideen: Bootstaufe, Kaffeetafel am Bootshaus, Rudermöglichkeit für Interessenten. Es ist zu überlegen, ob die Festschrift „90 Jahre Wiking“ fortgeschrieben oder für eine neue Publikation „ausgeschlachtet“ wird (evtl. Interviews/Porträts von Wikingern).

 

Kassenwart AH Bolde informiert über das Darlehen, das im Jahre 2004 der Aktivitas gegeben  (€ 2000.- für Bootsreparaturen,  € 1944.- für Bootskauf) und noch nicht zurückgezahlt wurde, andererseits hat die Aktivitas 2005 auch keine Zuschüsse bekommen. Daher schlägt der Kassenwart vor die € 2000.- für die Bootsreparaturen nachträglich zu einem Zuschuss zu erklären. Dieser Vorschlag wird einstimmig angenommen. € 1944.- werden von der Aktivitas zeitnah zurückgezahlt. Es folgt eine Diskussion über evtl. Neuanschaffungen, u.a. im Hinblick auf das Jubiläumsjahr 2008. Für dieses Jahr wird der Aktivitas nach längerer Debatte über Vor- und Nachteile ein Zuschuss von max. € 2000.- für ein Funboat gewährt (einstimmig bei einer Enthaltung), dafür sollte dann einer der alten Trimmis verschrottet werden.

 

Der Kassenwart informiert anschließend über die Zahlungsmoral der Mitglieder; ca. 1/3 zahlt jedes Jahr, ein großer Teil zahlt immer für mehrere Jahre (leider oft erst im Nachhinein!), ein kleiner Teil zahlt kaum, daher beschließt die Versammlung einstimmig die Mitglieder, die zuletzt vor 2000 gezahlt haben zu mahnen und bei fehlender Reaktion zum Jahresende auszuschließen,  derzeit unbekannt verzogene Mitglieder werden auch bei Zahlungsverzug vorerst weiter als Mitglied geführt.

 

Eine Neufestsetzung des Beitrages wird bei einer Enthaltung einstimmig auf Vorschlag des Vorstandes vorerst auf die nächste JHV vertagt, denn der momentane Mitgliedsbeitrag von € 6.- p.a. reicht derzeit noch aus, da die laufenden Kosten pro Mitglied bei ca. € 5.- liegen. Mehr als bisher soll aber darauf hingewiesen werden, dass es sich um einen Mindestbeitrag handelt und höhere Zahlungen, die dann allerdings als Spenden geltend gemacht werden können, erwünscht sind.

 

Abschließend wird auf die im Entstehen begriffene Homepage des Wiking verwiesen und den beiden Hauptinitiatoren AH Klahn und AH Weigand herzlich für ihre Arbeit gedankt.

 

Schluss: 19.35 Uhr

 

 

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Wanderfahrt auf der Aller  1. bis 7. August 2004

Sonntag, 1.8.04

Mit ganz viel Gepäck, bestehend aus Zelten, Isomatten, monströsen Taschen und dem den Zug unterhaltenden Kassettenrekorter, ging’s dann vom Kieler Bahnhof auf nach Celle.

Nach zweimaligem Umsteigen sind wir dann endlich in Celle angekommen und warteten auf unser Taxi, das sich leider nur als Taxi für unsere Taschen und Robert erwies, wobei drei Taschen mit uns den etwas längeren Marsch durch Celle antreten mussten.

Am Bootshaus angekommen wurden wir von einem kleinen Mädchen begrüßt, das aufgrund ihres Aussehens von uns „Gnomi“ getauft wurde.

Abends, nachdem wir uns einigermaßen eingerichtet hatten und Volleyball gespielt hatten, mussten wir dann zwangsläufig auswärts Essen, da es ja Sonntags war und wir keinen weiteren Proviant hatten. Also ging ein Teil zu dem Asia-Imbiss, der andere zu einer Pizzaria, die ein recht lahmes Personal besaß, das uns sehr spät sehr fettige Pizzen brachte, aber wir waren gesättigt und pilgerten noch weiter durch Celle, denn hier war eine Art Stadtfest.

 

Montag, 2.8.04

Nachdem Jan und Christiane für uns alle eingekauft hatten, gab’s dann endlich Frühstück, wo das tägliche Ritual eingeführt wurde, uns auf das dicke und das schmale Boot aufzuteilen.

Doch bevor wir endlich aufs Wasser gehen konnten, mussten die beiden schweren Boote auf den Hänger geladen werden, um dann ein Stück die Aller aufwärts mit dem Auto zu fahren und dann dort einzusetzen.

Die Boote waren mit jeweils einem Kielschwein besetzt, da heute keiner mehr einkaufen musste und wir ja auch nicht zu einem anderen Schlafplatz umsiedeln mussten.

Die Landschaft dort war nach einiger Zeit ein wenig langweilig, denn es gab Felder mit Kühen und Pferden und Kühe im Wasser und auf ihren Weiden, Pferde am Grasen, genau wie Kühe....

Das einzig Spannende waren drei Wehre, durch die wir die Boote treideln mussten.

Nachdem wir endlich rausgefunden hatten, wie sie funktionieren, musste ein Mutiger nur noch ins Boot steigen und auf den Knopf drücken, der das Wasser zum Fließen brachte.

Mit Seilen und Stechpaddeln wurden Boote dann vom Ufer abgehalten.

Als wir dann die Stecke geschafft hatten, zauberten Jan und Christiane für uns Spaghetti Bolognese.

Die Dachterrasse eignete sich perfekt zum gemütlichen Zusammensitzen, was jedoch wegen starker Müdigkeit nicht von langer Dauer war.

 

Dienstag, 3.8.04

Heute waren Philipp und Robert mit Fahr- und Kochdienst dran.

Nach dem Frühstück ging’s ans Packen und Sachen im Sprinter Verstauen. Diesmal mussten wir die Boote nur ins Wasser setzen und konnten losrudern.

Gleich nach den ersten hundert Metern hatten wir Probleme mit dem Weiterkommen, denn ein vermeintlich verschlossenes Tor versperrte uns den Weg. Glücklicherweise konnte diese Hürde leicht aus dem Weg geräumt werden, denn Erik war nur zu blöd um das klemmende Schloss zu öffnen.

Als wir dann umgesetzt hatten, war das Wasser so flach, dass wir nebenher gehen konnten, auch mal ne Abwechslung.

Nach gelungener Schleusung, konnten wir aufgrund der starken Strömung uns und die Boote im Wasser treiben lassen ohne viel zu tun.

Zelte aufbauen, Schwimmen, vor Wespen Fliehen und Grillen standen nun nach der Ankunft auf dem echt schönen Camping-Platz an der Ordnung.

Satt und zufrieden saßen wir dann noch bei Taschenlampenschein zusammen und spielten Meiern mit den verschiedensten Getränken bis dann nach und nach alle in ihren Zelten verschwanden.

 

Mittwoch, 4.8.04

Beim Frühstück konnten wir leider nicht alle gemütlich zusammensitzen, da ständig irgendjemand aufsprang und panisch vor einer der hundert Wespen flüchtete.

Heute waren Nadine und Sarah mit Fahrdienst dran und sollten auch für das leibliche Wohl sorgen.

Kompliziert war es nach der eigentlich geschafften Ruderstrecke den Campingplatz zu finden. Erschwert wurde das ganze durch die falschen Richtungsangaben von einigen nervigen Kindern und einem „Lebensgefahr“ (=> Laichgebiet), in dem einige von uns sich todesmutig den Mücken stellten, um dann zu erfahren, dass es einfach nur ein Leichschongebiet ohne Campingplatz war.

Doch wer weitersucht, der soll auch finden: Nadine und Sarah standen schließlich irgendwo mitten im Gebüsch, wo wir für den Tag dann die Boote liegen lassen mussten, um den Übernachtungsort zu Fuß zu erreichen.

Der Platz lag mitten im Wald, war recht alt, die Leute unfreundlich und für Duschen verlangte man 1€ pro Person, das umgangen wir mit Schummeln.

Von Mücken geärgert (solange Anja da war, waren wir anderen verschont!) aßen wir dann in unserem Zeltekreis Milchreis mit Apfelmus und Kirschen.

Das allabendliche Zusammensitzen viel trotz der gereizten Stimmung aber nicht aus und wurde auch immer lustiger je später der Abend wurde.

 

Donnerstag, 5.8.04

Erik und Jannik sollten heute Frühstück machen, abwaschen, Sachen zum nächsten Campingplatz fahren und abends noch mal Essen kochen.

Nachdem Frühstück, konnten wir dann endlich den teuren Campingplatz verlassen und zum nächsten Campingplatz aufbrechen.

Die Badepausen wurden immer häufiger und ausgiebiger, sodass das Rudern immer kürzer wurde. Die Strömung war so groß, dass wir teilweise echt 3km getrieben wurden und wir nach Finden des richtigen Platzes richtige Probleme mit dem Anlegen hatten.

Der Campingplatz war super schön und die Leute sehr nett und zuvorkommend. Jannik und Erik durften sogar die Besitzerküche zum Kochen der Nudeln benutzen.

Erik erwies sich hier auch noch als guter Harker des Grases auf unserem Zeltplatz, während wir alle probierten gegen die Strömung ans andere Ufer der Aller zu schwimmen ohne am Campingplatz vorbeigetrieben zu werden.

Dann duschten wir und freuten uns, endlich was herzhaftes zu essen, denn die Kekse und Äpfel machen nicht so richtig satt.

Und wieder saßen wir alle abends zusammen und blödelten rum, was aufgrund des Alkohols immer lustiger wurde.

 

Freitag, 6.8.04

Am Freitag hatten Anja, Birthe und Britta Küchendienst.

Das Frühstücken nahm schon so langsam gesellschaftliche Züge an, denn wir waren so langsam abgehärtet gegen die Wespen und konnten ohne weglaufen essen.

Die Besitzer des Campingplatzes waren so nett, dass sie uns sogar noch Milch aus ihrem Privathaushalt schenkten, sodass keiner auf sein Müsli verzichten musste.

Jan und Anja ruderten nicht mit, da Anja heute schon zurück nach Kiel musste, um ihr eigenes Richtfest zu feiern, und Jan sie zum Bahnhof fuhr.

Da wir vor verschlossener Schleuse standen und sich nach dem Telefonat mit dem Schleuser rausstellte, dass wir warten mussten bis er fertig gegessen hatte und bei der anderen Schleuse gwesen ist, wir also um die zwei Stunden hätten warten müssen, trugen wir kurzentschlossen die super schweren Boote über eine echt steile Treppe ins Wasser. Welch ein Abenteuer!

Je weiter wir ruderten, desto schöner und interessanter wurde die Landschaft und schon nach einiger Zeit erreichten wir das Bootshaus in Verden.

Die Boote waren super modern und gepflegt, genau wie das Haus. Nach dem Schrubben der Boote und dem Einrichten im Bootshaus, gab’s Hot Dogs in Gesellschaft mit einem nicht abwimmelbaren Mitglied des Verdener Ruderclubs, der uns dann aber doch nutzte, indem er uns den Weg in die Innenstadt erklärte.

Dort angekommen setzten wir uns in eine Bar mit komischen Technoliedern, zu den wir aber trotzdem tanzen wollten. Also wurden extra für uns Tische verschoben und so eine Tanzfläche eröffnet. Robert zeigte hier auch mit jedem Mädel von uns seine Standardtanzkenntnisse.

Da wir eine gute Einnahmequelle für die doch sehr kleine Bar waren, wurde prompt die Happy Hour verlängert.

Zurück im Bootshaus saßen wir dann noch eine ganze Zeit bei Musik zusammen und quatschten.

 

Samstag, 7.8.04

Nach dem Frühstück, mussten wir das perfekt ausgestattete Bootshaus noch putzen und das Gepäck in den Sprinter laden, den Christiane dann zum Bahnhof fuhr.

Da sie noch einige andere Dinge zu erledigen hatte und wir so zu Fuß früher am Bahnhof waren, hatten wir Zeit uns noch Zeitschriften zu kaufen und wir und fragten, ob es Jannik sei, der nackt in der Bravo post.

Christiane musste den Sprinter zurück nach Celle fahren und konnte deshalb nicht mit uns den Zug nehmen, der aufgrund einen HSV Spieles gegen Bayern-München so voll war, dass wir auf unseren Taschen im Gang sitzen mussten. Aber mit Havanna-Club und Ouzo und dem Sugar-Vorlesen von Anna war die Fahrt trotz mangelnder Sitzplätze richtig lustig.

Von Hamburg nach Kiel hatten wir zwei Vierer nebeneinander. Leider waren wir acht Leute, sodass Jannik den Gartenstuhl von Erik zum Sitzplatz umfunktionierte.

Krönender Abschluss der Wanderfahrt war das Atrium, wo wir das Wochenendticket nun noch mal benutzen konnten, um nach Raisdorf zu kommen.

 

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Sommerwanderfahrt 2003 in Ostfriesland

 

„Guck mal, ein Riesenkanu!“

Das kleine Mädchen, das mit großen Augen unseren 4er bestaunte, war wohl ein Tourist in Ostfriesland, denn in Emden, dem Venedig des Nordens, dürften Ruderboote gut bekannt sein.

Trotzdem sahen wir tagsüber nicht viele Boot, weder Ruderer noch Kanus oder Segeljollen, das hatte jedoch wohl einen anderen Grund: das „Hammer-Wetter“.

Aber frei nach dem Motto „lieber Sonnencreme statt Regenjacke“ machten wir uns trotz der sengenden Hitze täglich leicht bekleidet auf, um Ostfriesland vom Wasser her zu erkunden. Obwohl man an vielen Stellen in den Flüssen und sogar in den „Meeren“ stehen konnte (na ja, für ca. 2 Sekunden, dann versank man im Schlamm), kamen die Schwimmwesten immer wieder zum Einsatz: wenn man sich schon fürs Rudern bewegen musste, dann nicht auch noch, um sich beim Baden über Wasser zu halten!

Nun aber ein paar Worte zu unserem Gebiet: Wir hatten uns in diesem Jahr für ein „Basislager“ in Emden entschieden, damit wir nicht noch einen Fahrdienst für unsere Klamotten beauftragten mussten. Von Emden aus starteten wir täglich eine andere Rundtour auf den unzähligen von Flüssen - die zwar meistens „Tief“ hießen, dies aber kaum waren -, so dass wir die Tagesstrecke nicht zweimal (einmal bergauf und dann wieder bergab) fahren mussten. Ostfriesland bietet wirklich sehr viele Möglichkeiten für unterschiedlich lange Tagestouren, je nach Lust und Können. Da wir bei der schon angesprochenen Hitze nicht allzu große Rundkurse befahren wollten, lagen unsere Strecken bei 25, 27, 21 und 17 Kilometern pro Tag. Dabei stehen einem bei Fahrten in Richtung Norden und Nordwesten alle Wege offen, weder Schleusen noch Wehre behindern die Fahrt. Möchte man nach Nordosten auf dem Ems-Seiten-Kanal oder in Richtung Oldersum (südost) rudern, muss man die einzigartige Kesselschleuse passieren. Direkt an diesem Bauwerk, das in vier sternförmig Kammer angeordnet ist, liegt der Emder Ruderverein, der für fünf Nächte unsere Herberge war.

Dort unser Quartier aufzuschlagen, war nicht ganz so angenehm wie bei manch andern Vereinen. Obwohl der Fitnessraum einen idealen Übernachtungsplatz bot (was von einigen Vereinsmitgliedern bestätigt wurde), mussten wir mit dem harten Waschbetonboden der Bootshalle Vorlieb nehmen. Für zehn Personen standen uns ca. 15 Quadratmeter zu. In dieser Hinsicht konnten wir uns glücklich schätzen, dass es so warm war, sonst hätte es unter den Hallentoren kalt hindurch gezogen. Obgleich wir täglich unsere Sachen ordentlich an die Seite räumten (wenn auch in dieser Ferienwoche nicht gerade viel Betrieb herrschte), wurde uns nicht selten vom Hauswart mitgeteilt, dass der Vorstand, der uns übrigens nicht einmal begrüßt hatte, ausrichten ließ, dass es „asozial aussehe“. Aber was bleibt einem bei zehn dicken Taschen, Matratzen, Schlafsäcken und Verpflegung (vor allem bei den vielen leeren WasserPFANDflaschen) anderes übrig, als alles am Rand zu stapeln? Wenn uns der nette Hauswart nicht seine private Küche zur Verfügung gestellt hätte, hätten dort zusätzlich auch noch Kocher, Töpfe und Geschirr stehen müssen!

Auch vom Bootswart wurden wir nicht freundlich empfangen. Wir hatten zwar mit dem Verein abgesprochen, dass wir Boote leihen konnten, aber das schien bis zu ihm nicht vorgedrungen zu sein (obwohl er täglich mindestens einmal vorbeischaute). Als er dann davon erfuhr, fragte er bloß: „Könnt ihr überhaupt rudern? Seid ihr denn auch versichert?“ – ein netter Willkommensgruß!

 

Wir ließen uns unsere gute Laune trotz alledem nicht nehmen und machten das Beste draus. So waren wir an den Abenden unter uns und hatten viel Spaß. Ob beim Orakelbefragen durch Isa, beim Plaudern über vergangene Wanderfahrten (bei denen nicht alle immer mitreden konnten und ganz böse wurden J ), beim Kartenspielen, bei dem „nie jemand schummeln würde“, beim Grillen oder dabei, wie Lars ein „Mega-Killer-Insekt“ erlegte. Um erneute Angriffe abzuwehren, hielt er danach zusammen mit Jannik noch sein tägliches (Nach-)Mitternachtsmahl.

 

Fazit: Ostfriesland ist ein nettes Rudergebiet in einer naturbelassenen Landschaft, das jedem etwas zu bieten hat. Immer wieder rudert man direkt durch nette kleine Ortschaften und auch Emden ist von vielen kleinen Kanälen durchzogen. Ob nun auf einem Rundkurs oder bei einer Fahrt ans kleine Meer, baden kann man überall - besonders an Fußgängerbrücken, von denen man mit Schwimmwesten extravagante Sprünge machen kann J . Der Emder Ruderverein bietet für eine Nacht eine gute Herberge in optimaler Lage und eine gute Anlaufstelle zum Bootausleihen. Allerdings würde ich dieses Quartier besonders für junge Gruppen, speziell Schülervereine, nicht für mehrere Tage empfehlen, da das Preisleistungsverhältnis meiner Meinung nach nicht ganz stimmt. Der Preis von 3 Euro pro Person pro Nacht für einen winzigen Schlafplatz in der Bootshalle auf Betonboden plus 3 Euro pro Person pro Tag für das Ausleihen der Boote ist für ein Schülerportemonnaie doch ein wenig hochgegriffen (insbesondere, wenn man beachtet, dass die Kochgelegenheit aus privater Hand war).

 

Christiane Heinrich

 

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